Mittwoch, 14. Dezember 2011

Törchen Nr. 14: Peter Pan und der Nikolaus


Wetter um 6 Uhr:
5 °C, starker, kalter Wind, einsetzender Regen
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In meinem Adventskalender war heute eine dicke halbe Erdbeere. Eine ganze wäre auch zuviel des Guten gewesen!
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Lauf um 16:40 Uhr
Wetter, 6°C, frischer Wind, regnerisch
Distanz: 7,2 Km
Ein wunderschöner Lauf; ich hatte zeitweilig das Gefühl ich könnte die Welt umarmen. Eine Erklärung dafür habe ich nicht.Die dunkle Stimmung vom Vortag hat sich verflüchtigt. Daran mag auch meine Dezember-Erkältung nichts zu ändern. Diese Erkältung hat Tradition. Jahr für Jahr ereilt sie mich um diese Jahreszeit. Sie wird auch wieder verschwinden.

Ist man gut aufgelegt, dann sieht man die Welt mit anderen Augen. Heute freue ich mich über die Weihnachtsbeleuchtung in den Fenstern und Vorgärten auf der Busfahrt zur Arbeit, die am frühen Morgen aber auch noch nicht so überladen ist. Nicht jeder ist um 6 Uhr schon auf den Beinen. Bei all dem überzogen kommerzialisierten Weihnachtsgedöns gibt es doch auch Bräuche die ich für akzeptabel halte. Dazu gehört auch die Weihnachtsbeleuchtung, wenn sie nicht zu aufdringlich ist. Ich räume aber auch ein, dass man es aber auch insgesamt als Energieverschwendung ansehen könnte.

Und sonst:

Heute Morgen stieg ein falscher Weihnachtsmann in den Bus, mit roter Mütze und integrierten Glöckchen. Er trug aber keinen roten Mantel, sondern einen blauen Anorak. Und statt eines gefüllten Säcklein auf dem Rücken trug er nur eine große Plastiktüte mit sich rum. Die Menschen verkleiden sich offensichtlich gerne. Ob das tiefenpsychologische Gründe hat? Jedenfalls zieht sich das wie ein roter Faden durch das Jahr: Karneval, Halloween, Weihnachten. Ich werde schon wieder sarkastisch...

Ich bin heute auch auf die interessante Homepage eines Rechtsanwaltes gestoßen. Leider war diese wohl noch im Aufbau befindlich. Denn mehrfach wurde der Standort der Kanzlei in "Musterstadt" hervorgehoben. Auch war zu lesen, dass die guten Kontakte des Anwaltes mit der Justiz den Mandanten zu Gute kämen; leider waren es aber die Kontakte in "Musterstadt". Ach ja, angepriesen wurden auch die qualifizierten Mitarbeiter. Da wurde zum Beispiel der Rechtsreferendar Peter Pan als wissenschaftlicher Mitarbeiter angeführt. Ja, ja, die eigene Homepage. Wird ja von Internetanbietern kostenlos angeboten: branchenspezifisch. Seit heute kenne ich einige "Textbausteine" für Anwälte.

Ganz interessant was der heutige Tag in meinem Törchen so alles anzubieten hatte.
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Aufmacher in der Zeitung:
Ein Kredit mit Geschmäckle
500.000-Euro-Darlehen kratzt an der Glaubwürdigkeit des Bundesräsidenten

Lokalteil: Jesuskind bekommt eine schicke Höhle
Im Dezember ist die Franziskuskirche eine Großbaustelle / Krippenteam schuftet täglich
Anm.: eine tolle Weihnachtsaktion; darauf werde ich in den nächsten Tagen noch eingehen.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Törchen Nr. 13: Weihnachtschor

In meinem Adventskalender befand sich heute eine Mandarine

Wetter um 6 Uhr: 5 °C, „ergiebiger“ Regen, heftiger Wind.

Lauf um 17.10 Uhr, 8°C, regnerisch, mäßiger Wind
Distanz: 5,5 Km
Als ich vor die Tür trete schüttet es wie aus Kübeln und der Sturm peitscht mir das Wasser waagerecht ins gesicht; 5 Minuten später hat sich das Wetter beruhigt. Es wird ein Pfützen-Slalom. Aber besser Pfützen als Fettnäpfchen. Es war ein schöner Lauf.

Aufmacher Zeitung:
"Wir lehnen 5 Euro pro Arztbesuch ab"
Bundesärztekammer will Praxisgebühr ganz abschaffen

Lokalseite:
Stadt bremst Spielhallen aus
Keine Vergnügungsstätte im Stadtteilzentrum Süd
(Anm.: Ich hatte mir vorgenommen die Überschriften nur zu dokumentieren und nicht zu kommentieren. Manchmal ist das gar nicht so leicht sich eine Bemerkung zu verkneifen)

Heute bekomme ich nichts Adventliches zustande. Habe ein Dutzend Gedichte gelesen, aber sie erreichen mich nicht. Ob es an dem grauen Himmel oder der laufenden Nase liegt? Nur noch 11 Tage bis Heilig Abend / 12 Tage bis Weihnachen.

Passend zu meiner Stimmung ein Weihnachtslied-Video aus dem Fußballstadion vom vergangenen Wochenende.


Montag, 12. Dezember 2011

Törchen Nr. 12: Die Törchen-Illusion


Ist es nicht schön im Advent? Wir öffnen ein Törchen und es steckt immer eine süsse Überraschung drin, sei es aus Schokolade oder Marzipan. Diese käuflich erworbene Überraschung entspricht aber nicht der Lebenserfahrung. Jeder Tag ist im Grunde genommen ein Törchen in dem sich viele Überraschungen verbergen. Wenn man jeweils vorher wüsste, was dahinter steht, würde man es manchmal gar nicht öffnen wollen. Denn Ärger oder Erschwernisse nimmt man im Allgemeinen nicht gerne an. Und doch ist es unvermeintlich. Sie gehören zum Leben dazu. Wir müssen sie zunächst einmal so hinnehmen. Manchmal bringen uns diese negativen Dinge ja auch weiter, weil wir gezwungen sind damit fertig zu werden. Sie führen uns möglicherweise dazu, etwas Neues anzufangen. So war es bei mir auch vor ein paar Jahren. Eine berufliche Tätigkeit fand ihr Ende, ebenso ein langjähriges Engagement in einer Organisation. Viele Kontakte verliefen sich danach in ein Nichts. Dafür öffneten sich neue Wege. Unter anderem habe ich das Laufen nach einer sehr langen Zeit wieder entdeckt und andere Dinge mehr. Es ist absehbar, dass auch diese Dinge ihr Ende haben werden. Vielleicht heute noch nicht. Aber wer weiß das schon.

Als ich heute Morgen erwachte verspürte ich eine Erkältung. Das ist unangenehm aber sicher nicht schlimm. Wenn das alles ist, dann muss ich mich nicht beschweren. Aber diese Kleinigkeit erinnerte mich doch daran, wie vergänglich alles ist.

Gleichwohl habe ich mit Vergnügen auch heute wieder mein Adventstörchen geöffnet. Da kann ich mich einfach darauf verlassen: es ist immer was Süßes drin, heute eine kleine Marzipan-Aprikose. Also. So schlecht geht es mir doch nicht.

Wetter um 6 Uhr: 8°C, bewölkt, mäßiger Wind

Lauf um 16.30 Uhr
Wetter: 7 °C, heiter, windig
Distanz 6,3 Km
Erstmals in diesem Herbst/Winter mit langer Hose gelaufen; allerdings nur wegen meiner Erkältung.


Aufmacher in der Zeitung:
Durchbruch für die Autobahn 52 in Gladbeck
Bund, Land und die Stadt einigen sich über Teilstück

Lokalteil
"Bandido"-Prozess wirft Schatten voraus
Zwei Mitglieder der Motorradrocker sind angeklagt


Das Bild ist ein Knusperhäuschen. Ich weiß zwar nicht, was das mit Advent zu tun hat, aber es schmeckt jedenfalls.


Die Kommentarfunktion habe ich während meiner Adventstörchen-Beiträge deaktiviert.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Törchen Nr. 11 - 3. Advent: In der Weihnachtsbäckerei


Zu den von mir geschätzten Weihnachtsbräuchen gehört auch das Plätzchenbacken. Es ist eine Alternative zu den Leckereien, die in den Geschäften immer früher angeboten werden. Plätzchenbacken im Advent. Das bedeutet das Bewahren von Rezepten, das bedeutet Kreativität und Ausprobieren. Ist der Teig soweit fertig, dann wird er platt gewalzt und Figuren werden ausgestochen: Engel, Weihnachtsbäume, Nikoläuse, Sterne. Die Figuren kommen aufs Backblech und werden mit buntem Zuckerstreusel garniert. Oder aber der Teig (anders zusammengestellt) kommt i9n den „Fleischwolf“ und es werden Kringel und einfache Formen gedreht. Ab damit in den Backofen. Und das Warten auf die ersten Probierplätzchen kann beginnen. Der Duft steigt in die Nase und die Spannung steigt. Das erste Blech ist fertig. Und die Versuchung ist zu groß. Kaum ist die erste Hitze verflogen, muss man einfach mal probieren.

Zu alldem muss ich allerdings eingestehen: Ich bin ein mittelmäßiger Bäcker. Dafür aber ein erstklassiger Vorkoster!

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In meinem Adventskalender befand sic heute eine kleines Renntier und ein Blatt vom Mistletoue.

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Lauf
Start um 7 Uhr
Wetter: leicht bewölkt, 0 °C, fast windstill
Distanz: 8 Km

Die Pfützentragen eine dünne Eisschicht. Am Himmel der Vollmond. Im Osten beginnt die Morgendämmerung. Langsam färbt sich der Himmel in ein rötliches Licht. Es ist einer dieser wundervoll ruhigen Morgenläufe. Schnell kriecht die Eiseskälte durch die Handschuhe. Mir fällt das Gedicht vom Bübchen am Weiher ein. Ja, es ist Dezember und es ist Winter.

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Güll Friedrich

Will sehen, was ich weiß,
Vom Büblein auf dem Eis

Gefroren hat es heuer
Noch gar kein festes Eis.
Das Büblein steht am Weiher
Und spricht zu sich ganz leis:
Ich will es einmal wagen,
Das Eis, es muß doch tragen. -
Wer weiß?

Das Büblein stapft und hacket
Mit seinem Stiefelein.
Das Eis auf einmal knacket,
Und krach! schon bricht's hinein.
Das Büblein platscht und krabbelt,
Als wie ein Krebs und zappelt
Mit Arm und Bein.

O helft, ich muß versinken
In lauter Eis und Schnee!
O helft, ich muß ertrinken
Im tiefen, tiefen See!
Wär nicht ein Mann gekommen,
Der sich ein Herz genommen,
O weh!

Der packt es bei dem Schopfe
Und zieht es dann heraus.
Vom Fuße bis zum Kopfe
Wie eine Wassermaus.
Das Büblein hat getropfet,
Der Vater hats geklopfet
Zu Haus.

Samstag, 10. Dezember 2011

Törchen Nr. 10: Der Weihnachstbaum steht schon bereit


Der Weihnachtsbaum steht auf dem Balkon bereit. Eine kleine Nordmann-Tanne in diesem Jahr. Mal sehen wie er aussieht, wenn er geschmückt ist. Aber bis dahin sind es ja noch ein paar Tage. Vorfreude ist bekanntlich die schönste Seite des Wartens.

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Wetter um 6 Uhr:
2°C bedeckt, leichter Wind
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Lauf um Uhr 16 Uhr
5°C bedeckt, leichter Wind.
Distanz: 10,15 Km
Als ich wieder in die Siedlung laufe höre ich aus dem Gemeindezentrum ein mit einem Dudelsack gespieltes Nikolauslied.
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In meinem Adventskalender war heute Engel
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Zeitungsaufmacher von heute:
Eine Frage von Leben und Tod
Viele Deutsche wollen Organe spenden – und fürchten die Konsequenzen

Lokalteil:
Der „Dorfsheriff“ sieht alles
Neuer Bezirksbeamter für die Innenstadt
Polizei warnt am Aktionstag vor Taschendieben
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Christbaum

Der Winter ist ein karger Mann,
Er hat von Schnee ein Röcklein an;
Zwei Schuh`von Eis
Sind nicht zu heiß;
Von rauhem Reif eine Mütze
Macht auch nur wenig Hitze.

Er klagt: "Verarmt ist Feld und Flur!“
Den grünen Christbaum hat er nur;
Den trägt er aus
In jedem Haus,
In Hütten und in Königshallen;
Den schönsten Strauß von allen!

Friedrich Wilhelm Weber

Freitag, 9. Dezember 2011

Törchen Nr. 9: Schatten in der Nacht


Weihnachten für den 27-jähren deutschen Staatsangehörigen mit libanesischem Namen, der aufgrund einer ausgewachsenen Drogenproblematik keine Fahrerlaubnis bekommt und daher einen Kollegen als "Nazischwein" tituliert. Anschließend beschwert er sich bei mir über das Unrecht, welches ihm wiederfahren ist.

Weihnachten für die in jeder Hinsicht nicht mehr taufrische Dame im Bus, die ein Handytelefonat im schlechtesten Ruhrpottslang führt und dabei eine Lautstärke an den Tag legt, dass alle Fahrgäste etwas von der Unterhaltung haben.

Weihnachten für den Alkoholiker im Bus, drei Meter von mir entfernt. Der Alkohol hat nicht nur sein Hirn ausgefressen. Es ist ein in jeder Hinsicht erbärmlicher Anblick.

Meine gesternverkündete Absicht doch auch mal etwas Positives aus der Welt zu berichten, lässt sich heute schwerlich umsetzen. Aber Morgen, ich bin da ganz zuversichtlich...

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Wetter um 6.00 Uhr: 6 °C, bewölkt; sehr windig
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In meinem Adventskalender befand sic heute „Spargel“. So bleib ich gesund und werde rund!

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Lauf
Start um 19 Uhr
Wetter: 4°C
Distanz: 5,4 Km

Am Ende der Woche macht sich erheblicher Schlafmangel bemerkbar. Trotzdem ein schöner Lauf am Abend. Der fast schon volle Mond sorgt für ordentliche Beleuchtung. Ich werfe lange Schatten. Der Wind pfeift erneut ein schauriges Lied. So gibt es heute unerwartet doch mehr als nur ein Pflichtprogramm.

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Aufmacher Zeitung:
Islamist lebt anonym im Uni-Center
Plante Bochumer Terroranschlag im Ruhrgebiet?

Lokalteil:
Paulusanger-Anwohner will klagen
Vorzeige-Baugebiet droht Hängepartie

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Die Nachrichten sind also so schlecht wie immer!

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Törchen Nr. 8: Erst der Weihnachtsmann, dann der Psychiater?


Was Weihnachten angeht, sollten wir unsere Erwartungen an die Feiertage einfach zurückschrauben. Von wegen Frieden auf Erden, Fest der Liebe, Familie, Gefühle ….. Warum soll an zwei oder drei Tagen im Jahr die Welt in Ordnung sein, wenn sie sonst womöglich aus den Angeln gehoben zu werden droht? Warum aber sind unsere Erwartungen für Weihnachten so hoch? Weil die Medien wochenlang die Latte hoch aufhängen und uns suggerieren, dass wir da drüber müssen. Die super tollen Geschenke, die wir uns gegenseitig machen sollen; alles wird größer, schöner, besser, schneller. Weihnachten an sich macht keinen Stress. Das was daraus gemacht wird, dass mag aber teilweise ungesund sein. Nicht der Weihnachtsmann ist es, der zum Psychiater müsste. Wir sollten die „Media-Markt-Macher“ einfach ins Leere laufen lassen (...ich bin doch nicht blöd).

Konflikpotential liegt auch darin, wenn Familien in geballter Form über ungewohnte Zeiträume einander ausgesetzt sind und dazu noch weihnachtlich hoch gesteckte Erwartungen hegen. Der Zoff ist vorprogrammiert. Ratschläge zu erteilen liegt mir fern. Ein Tipp von mir wäre aber, nicht die ganzen Tage in den eigenen oder auch in fremden vier Wänden zu verbringen. Frische Luft tut immer gut.

Bei Geschenken sollte man vorher den Rahmen grob abgesprochen haben. Wir kaufen uns zwischdurch doch ohnehin alles Mögliche. Da ist es dann zu Weihnachten schwierig noch eins drauf zu setzen.

Aber auch für Weihnachten gilt: "Auch dieses geht vorbei." Mag es dem ein oder anderen ein Trost sein.

Für die nächsten Tage habe ich mir vorgenommen, endlich auch mal ein paar positive Dinge aufzuzeigen. Mal sehen, inwieweit mir dies gelingen wird.
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Lauf um 4:45 Uhr
Distanz: 3,7 Km
Wetter: 5 °C
leicht bewölkt, frischer Wind

Der tief stehende Mond sorgt für eine stimmungsvolle Beleuchtung; auf offenem Feld stemmt sich der Wind meinem Lauf entgegen; richtig betrachtet stemme ich mich dem Wind entgegen. Durch die jungen Bäume der Baumschule pfeift der Wind sein kaltes Lied. Ansonsten ist es still. Es ist einer dieser Läufe die mich einfach nur begeistern.

zweiter Lauf um 17.00 Uhr
Distanz 8,4 Km
Wetter: 8°C, bewölkt, Windböen

Zunächst schiebt mich der Wind mit Macht vorwärts. Ich registriere das mit verhaltener Freude. Und bald darauf bekomme ich auch die Rechnung serviert. Der Wind rüttelt und schüttelt mich ordentlich durch und kommt, wie zu erwarten war, überwiegend von vorne. Nach einer solchen Sauerstoffdusche ist die Müdigkeit eines langen Tages im wahrsten Sinne des Wortes weggeblasen. Herrlich!!!
Ein paar Stunden später ist ein ausgewachsener Sturm aufgezogen und der Regen peitscht gegen alles, was sich ihm in den Weg stellt.
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In meinem Adventskalender ist heute ein Apfel (50 Gramm pures Marzipan).
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Aufmacher in der Zeitung:
Psychiater sieht im Weihnachtsstress Gefahren für die Gesundheit

Lokalteil:
Integrationsrat verabschiedet Resolution gegen Naziterror, Rechtsextremismus und Rechtspopulismus