Im Trainingsplan stehen zwar "nur" 27 Km. Aber für mich war klar wie Kloßbrühe, dass ich heute die "Dreißig" knacken werde. Mir war klar, dass ich das kann, dass ich das will und dass ich es mache. Insoweit hat das Training der letzten Woche auch vom Kopf her einiges positiv bewirkt. Aber laufen musste ich diese 30 Km auch erstmal. Zum letzten Mal bin ich eine solche Distanz am 20 November 2009 gelaufen. Danach hatte ich entschieden, dass ich im Dezember nicht den Siebengebirgs-Marathon laufen werde, sondern dort nur einen Halbmarathon.
Es ist ja schon richtig herbstlich geworden. Als ich um 6:30 Uhr draußen war, zeigte das Thermometer 12 Grad und ein kühler Wind begrüßte mich nicht eben freundlich und trieb ein paar Regentropfen vor sich her. Ich wollte meine "Dorfrunde" neunmal laufen, dass waren dann 28,65 Km. Also fehlte noch ein bisschen und ich würde noch einen (abgemessenen) Kilometer weiter laufen und dann wieder zurück.
Der lange Lauf bedeutet eine langsame Gangart. Ich fing mit 7:21 Min./Km an. Auch heute stellte ich mir verschiedene Teilaufgaben, um die Strecke im Kopf leichter verarbeiten zu können: eben dreimal drei Runden und dann noch die zwei Kilometer.
Das erste Drittel der Runden schaffte ich mit einem Schnitt von 7:08 Min./Km. Dabei dürfte der erste Kilometer der langsamste gewesen sein. Der Regen hatte gleich zu Beginn meines Laufes aufgehört und der Wind war zwar spürbar, aber auch nicht wirklich hinderlich. Es war genau mein Wetter!
Das zweite Drittel lief ich dann mit einem Schnitt von 6:53 Min./Km und dann das letzte Drittel in 6:41 Min./Km. Die letzten beiden Kilometer in 6:50 und 6:26 Minuten. Mithin schaffte ich einen Schnitt von 6:53 Min./Km und damit für meine Verhältnisse eigentlich etwas zu schnell. Aber es gab zu keinem Punkt irgendwelche Probleme und Zweifel. Für die 30,65 Km habe ich 3:30:58 Stunden benötigt.
Mit dem ersten "Dreißiger" ist schonmal eine gute Grundlage geschaffen. Wenn ich das im September stabilisieren kann, dann kann der Marathon wie geplant kommen.
Sonntag, 29. August 2010
Freitag, 27. August 2010
15/38: Regen???
Vorgegeben: 17 Km, davon 14 in 6:25 Min./Km
Gelaufen: 18,4 Km davon 15,9 in 6:16 Min/Km
Im nahen Münsterland hat es fast 24 Stunden ununterbrochen aus allen Kübeln gegossen. Der WDR hat dazu mehrere Sondersendungen ausgestrahlt. Ich hingegen hatte heute Nachmittag Glück und bin bei meinem Lauf trocken geblieben. Die Trainingsvorgabe war recht anspruchsvoll und ich habe noch einen drauf gesetzt. Es lief einfach super. So kann es weiter gehen.
Gelaufen: 18,4 Km davon 15,9 in 6:16 Min/Km
Im nahen Münsterland hat es fast 24 Stunden ununterbrochen aus allen Kübeln gegossen. Der WDR hat dazu mehrere Sondersendungen ausgestrahlt. Ich hingegen hatte heute Nachmittag Glück und bin bei meinem Lauf trocken geblieben. Die Trainingsvorgabe war recht anspruchsvoll und ich habe noch einen drauf gesetzt. Es lief einfach super. So kann es weiter gehen.
Mittwoch, 25. August 2010
14/10: Hausaufgaben schon gemacht
Vorgabe: 10 Km in 7:00 Min./Km
umgesetzt: in 6:45 Min./Km
Besonderheit: Lauf um einen Tag vorgezogen, um den Ruhetag vor der nächsten harten Einheit zur Verfügung zu haben.
Bedingungen: 20 Grad; schwere, müde Beine vom Vortag, lustlos aber trotzdem entschlossen
umgesetzt: in 6:45 Min./Km
Besonderheit: Lauf um einen Tag vorgezogen, um den Ruhetag vor der nächsten harten Einheit zur Verfügung zu haben.
Bedingungen: 20 Grad; schwere, müde Beine vom Vortag, lustlos aber trotzdem entschlossen
Dienstag, 24. August 2010
13/38: Herbstlich
Trainingsvorgabe heute: 14 Km, davon zweimal 5 Km in 6:20 Min/Km.
Umgesetzt: 13,2 Km, davon zweimal 5,35 Km in 6:14 Min./Km.
Begleitumstände: 19 Grad, unangenehm windig.
Umgesetzt: 13,2 Km, davon zweimal 5,35 Km in 6:14 Min./Km.
Begleitumstände: 19 Grad, unangenehm windig.
Sonntag, 22. August 2010
12/38: Kopfsache
25 Km standen heute auf den Plan; geworden sind es 26,5 Km. Nachdem ich letzte Woche infolge eines Wadenkrampfes beim langen Lauf passen musste, wollte ich es heute aber wissen. Etwas bange war mir schon heute Morgen, ob es klappen würde. Nach dem Aufstehen habe erstmal leichte Gymnastik gemacht, damit es bloß nicht wieder zu einem Missgeschick kommt, wie am letzten Sonntag. Kurz nach sechs war ich dann auf der Strecke, schön langsam, vorsichtig, immer gespannt, ob die Beine mitmachen werden. Nach eieinhalb Kilometer sichtete ich drei Rehe. Sie nahmen mich aus sicherer Entfernung wahr, ließen sich aber nicht stören, da ich alsbald meinen Weg fortsetzte.
19 Grad waren es schon um 6.00 Uhr. Leichter Nebel lag über den Wiesen. Der Himmel ziemlich bedeckt. War mir auch recht, da ich ohnehin ordentlich schwitzte. Auf Sonne konnte ich gut verzichten. Kurz nach sieben Uhr zeigte sie sich einmal kurz, bevor die Wolken sich wieder durchsetzten.
Ich wollte heute schon etwas mehr laufen als die 25 Km laut Plan. Allerdings hatte ich einige Probleme mir das vorzustellen. Bloß nicht an das denken, was ich noch alles laufen musste. So achtete ich auf die Umgebung, beobachtete die Saatkrähen auf dem Feld, scheuchte ein paar Fasane auf. Die Kanninchen schienen weniger schreckhaft, als erwarteten sie, dass ich einen Bogen um sie schlagen würde, bevor sie sich doch im letzten Augenblick ins Gebüsch schlugen.
Irgendwie wollten mir die vielen Kilometer nicht aus dem Kopf. Ablenkung war gefragt, aber wie. So begann ich die Bänke zu zählen, die an meiner Strecke aufgestellt waren. Da bin ich diese Runde schon viele hunderte Male gelaufen und dann sowas. Es sind 13 Bänke auf einer Länge von knapp 3,2 Km. So haben wir das auch mal geklärt. Dann fing ich an die Leute und die Hunde zu zählen, denen ich begegnete. Als die 20 Km Marke hinter mich gebracht hatte, gab ich die Zählerei von irgendwelchen Dingen auf. Hatte jetzt genug mit mir selbst zu tun, obwohl es noch ganz gut lief.
Am Morgen war ich mit 7:20 Minuten auf den ersten Kilometer gestartet. Jetzt war es mir egal. Jeder weitere Schritt brachte mich meinem Ziel näher. Es reichte mir allmählich. Auf den letzten 3 Km war es dann ein Schnitt von 6:38 Min./Km. Insgesamt bin ich die 26,5 Km in 6:56 Min./Km gelaufen.
Mit der zurückliegenden Woche kann ich so zufrieden sein. Knapp 72 Km gelaufen, alle Traingselemente abgearbeitet. Weiter geht`s.
19 Grad waren es schon um 6.00 Uhr. Leichter Nebel lag über den Wiesen. Der Himmel ziemlich bedeckt. War mir auch recht, da ich ohnehin ordentlich schwitzte. Auf Sonne konnte ich gut verzichten. Kurz nach sieben Uhr zeigte sie sich einmal kurz, bevor die Wolken sich wieder durchsetzten.
Ich wollte heute schon etwas mehr laufen als die 25 Km laut Plan. Allerdings hatte ich einige Probleme mir das vorzustellen. Bloß nicht an das denken, was ich noch alles laufen musste. So achtete ich auf die Umgebung, beobachtete die Saatkrähen auf dem Feld, scheuchte ein paar Fasane auf. Die Kanninchen schienen weniger schreckhaft, als erwarteten sie, dass ich einen Bogen um sie schlagen würde, bevor sie sich doch im letzten Augenblick ins Gebüsch schlugen.
Irgendwie wollten mir die vielen Kilometer nicht aus dem Kopf. Ablenkung war gefragt, aber wie. So begann ich die Bänke zu zählen, die an meiner Strecke aufgestellt waren. Da bin ich diese Runde schon viele hunderte Male gelaufen und dann sowas. Es sind 13 Bänke auf einer Länge von knapp 3,2 Km. So haben wir das auch mal geklärt. Dann fing ich an die Leute und die Hunde zu zählen, denen ich begegnete. Als die 20 Km Marke hinter mich gebracht hatte, gab ich die Zählerei von irgendwelchen Dingen auf. Hatte jetzt genug mit mir selbst zu tun, obwohl es noch ganz gut lief.
Am Morgen war ich mit 7:20 Minuten auf den ersten Kilometer gestartet. Jetzt war es mir egal. Jeder weitere Schritt brachte mich meinem Ziel näher. Es reichte mir allmählich. Auf den letzten 3 Km war es dann ein Schnitt von 6:38 Min./Km. Insgesamt bin ich die 26,5 Km in 6:56 Min./Km gelaufen.
Mit der zurückliegenden Woche kann ich so zufrieden sein. Knapp 72 Km gelaufen, alle Traingselemente abgearbeitet. Weiter geht`s.
Samstag, 21. August 2010
11/38: Härtetest für neue Schuhe




Ich nutze den arbeitsfreien Vormittag und kaufe mir ein paar neue Laufschuhe. Nachdem ich zunächst bei KarstadtSports nicht fündig werde (unübersichtlich, kein ansprechbares Personal), gehe ich zu Runners Point, wo ich unmittelbar am Eingang angesprochen werde. Es geht auch ganz schnell. Ich packe meine alten Treter aus. Der Verkäufer, der aussieht wie ein Marathoni sub drei, ist zufrieden: "Gleichmäßig abgelaufen und wenn ich zufrieden wäre ...?" Er holt das Nachfolgepaar von asics raus "gel - 1150". Meine alten müsste ich vor gut vier Jahren erworben haben und damit liegt mein Berater absolut richtig. Damals hatte ich fünf paar im Keller. Doch jetzt ist "Schuhnotstand ausgebrochen. Von den beiden noch in Gebrauch befindlichen Paaren sind die älteren reif für den Ruhestand. Und mit den "gel 1120", die ich mit in den Laden genommen habe, würde ich gerne auch meinen sechsten Marathon laufen. Da weiß ich was ich habe.
Klar, dass ich die "Neuen" am Nachmittag zum Einsatz bringe. Es stehen 14 Km an, davon 10 Km in 5:55 Min./Km. Hustekuchen, das ist mir deutlich zu schnell. Um aber etwas fürs Tempo zu machen entschließe ich mich zu einem Intervallraining: sechsmal 1 Km in .... ???
Es sind satte 28 Grad. Der Sommer meldet sich nochmal zurück. Trotzdem bin ich mit dem Wetter zufrieden. Der Herbst hatte sich in den letzten Tagen schon angekündigt. Die Tage sind schon deutlich kürzer. Ich laufe mich etwa 6,5 Km ein. Es ist ein ungewohntes Laufgefühl, wie immer, wenn die Schuhe noch nicht in Gebrauch waren. Vor den Intervallen habe ich dann auch etwas "Schiss". Schon nach dem ersten Kilometer reicht es mir eigentlich: 5:57 Min./Km. Der zweite ist genauso "schnell". Ich denke darüber nach, ob es schlimm ist, wenn ich nach dem dritten aufhöre, der bei bei 6:03 Min./Km liege. Es folgen 6:01 und ich beschließe mich durchzubeißen. 5:50 für den fünften und 5:44 für den letzen Kilometer sorgen dafür, dass es abgerundet einen Schnitt von 5:55 Min./Km ergibt. Nach knapp 15 Kilometern bin ich fix und alle und weiß jetzt wo ich stehe.
Die Bilder mit Eindrücken von meiner Laufstrecke sind erst bei einem kleinen Spaziergang am Abend entstanden.
Mittwoch, 18. August 2010
10/38: Wasser marsch!
Mein letzter Regenlauf liegt schon lange zurück. Ich bin dem Regen nicht etwa fern geblieben. Es hat einfach nicht geregnet, wenn ich laufen war. Heute habe ich dafür eine richtige Dusche bekommen. Eigentlich waren es sogar mehrere. Zwischendurch hat es immer mal wieder aufgehört. Bei etwa 20 Grad war der Regen eigentlich ganz angenehm. Einmal hat es auch gedonnert. Bei Gewitter laufe ich nicht. Oder besser gesagt ich laufe dann ganz schnell nach Hause. Heute ist bei einem Donner geblieben. War also kein richtiges Donnerwetter.
Trainingsvorgabe: 15 Km in 7:00 Min./Km. Mit 6:49 Min./Km habe ich mich einigermaßen dran gehalten. Für die nächsten Tage habe ich ein volles Programm. Morgen um 21 Uhr in Dortmund: BVB gegen ??? aus Aserbaidschan; Freitag: laufen; Sonntag: langer Lauf (25 Km). Um 17.30 Fußball: BVB gegen Leverkusen.
Trainingsvorgabe: 15 Km in 7:00 Min./Km. Mit 6:49 Min./Km habe ich mich einigermaßen dran gehalten. Für die nächsten Tage habe ich ein volles Programm. Morgen um 21 Uhr in Dortmund: BVB gegen ??? aus Aserbaidschan; Freitag: laufen; Sonntag: langer Lauf (25 Km). Um 17.30 Fußball: BVB gegen Leverkusen.
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