Na was schon? Laufen natürlich. Obwohl erst essen und dann auf die Couch hätte ich mir auch vorstellen können. Aber danach wäre nichts mehr gelaufen. So eine kurze Trainingseinheit, wieder fit und munter und das Essen schmeckt jetzt nochmal so gut.
Angenehm kühl war es zum Laufen. Bisschen windig vielleicht. Jedenfalls überhaupt nicht sommerlich. Heute war ich recht flott unterwegs: 6:35 Min./Km. Tempo kommt aber erst morgen. Und dann - ist der Juli auch schon vorbei. Hatte heute keine schweren Beine! Der gestrige Ruhetag tat gut!
Noch 73 Tage!
Donnerstag, 30. Juli 2009
Mittwoch, 29. Juli 2009
Ruhetag (noch 74 Tage)
Wenn heute kein Ruhetag wäre, dann würde ich auch nicht laufen. Mir stecken die gestrigen 11,5 Km gar fürchterlich in den Beinen. Wahnsinn in Tüten. So weiß ich wenigstens wofür Ruhetage gut sind. Aber Morgen geht`s weiter.
Habe heute im Internet einen Klassenkameraden wieder gefunden. War Klassenbester. Ist jetzt Ultraläufer. Marathonbestzeit: 2:38 Stunden, wenn auch aus dem letzten Jahrtausend. Was bin ich froh, dass der jetzt in Marburg wohnt und wir uns wohl kaum über den Weg laufen.
Habe heute im Internet einen Klassenkameraden wieder gefunden. War Klassenbester. Ist jetzt Ultraläufer. Marathonbestzeit: 2:38 Stunden, wenn auch aus dem letzten Jahrtausend. Was bin ich froh, dass der jetzt in Marburg wohnt und wir uns wohl kaum über den Weg laufen.
Noch 75 Tage
Höre nie auf anzufangen. Fange nie an aufzuhören. Diese schöne Weisheit habe ich auf der Internetseite eines Läufers gefunden. Da steckt ja viel Philosophisches dahinter. Es zeigt sich wie immer, dass das Reden und Schreiben immer noch einfacher ist als das tun. Jedenfalls habe ich angefangen: mit der Marathonvorbereitung. Mittlerweile weiß ich ja, was in den nächsten Wochen auf mich zukommt. Heute waren es 11,5 Km, davon 9,5 Km in 6:36 Km/Min., also so was wie Marathontempo. Dass ich das über 42 Km durchhalten soll kann ich nicht glauben. Aber 6:455 Min./Km habe ich ja auch schon geschafft. Und ich will doch noch etwas schneller werden. Es war heute Nachmittag ein herrlich sonniges Wetter. Zum Laufen etwas zu warm. Ich hatte noch schwere Beine von den 19 Km am Sonntag, trotz eines Erholungstages. Und das war erst der Anfang. Zudem habe ich ein Handikap von 73,5 Kg mit mir rum geschleppt. Da muss unbedingt was runter. Ab es schmeckt halt immer so gut. Insbesondere am Abend die Naschereien.
Heute haben mich erstmals die Penner an meiner Laufstrecke gestört. Bierflaschen festhaltend, dumme Sprüche grölend und den Weg blockierend. Echt unangenehm.
Die „75 Tage“ beziehen sich auf den Marathon um den Baldeneysee. Es gibt aber auch noch die Alternative eine Woche später den Rügenbrückenmarathon zu laufen. Das ist noch offen.
Heute haben mich erstmals die Penner an meiner Laufstrecke gestört. Bierflaschen festhaltend, dumme Sprüche grölend und den Weg blockierend. Echt unangenehm.
Die „75 Tage“ beziehen sich auf den Marathon um den Baldeneysee. Es gibt aber auch noch die Alternative eine Woche später den Rügenbrückenmarathon zu laufen. Das ist noch offen.
Sonntag, 26. Juli 2009
100 Jahre Borussia Dortmund







Es war kein rauschendes Ballfest, dass Jubiläumsturnier mit Valencia und Udinese. Es waren drei Trainingsspielchen mit 33.000 Zuschauer, verfolgt von der Nordtribüne. Für letzteres möchte ich mich als Dauerkartenbesitzer der „Süd“ nicht steinigen lassen. Die Karten waren gewonnen. Und die Südtribüne mal aus einer anderen Sicht zu erleben, war Anreiz genug. Die „Süd“ war gestern Nachmittag aber sehr leblos. So kam dann die ironische Aufforderung von der „Nord“: „Südtribüne wach auf“; angelehnt von den Gesängen der „Süd“ sonst an die anderen doch mal mitzumachen.
Borussia hat gestern gut Spielansätze gezeigt. Mehr konnte man nicht erwarten. Die ersten Pflichtspiele werden zeigen was wirklich los ist.
Zeit war gestern mal das schönste Stadion in Deutschland aus einer anderen Perspektive zu sehen.
Borussia hat gestern gut Spielansätze gezeigt. Mehr konnte man nicht erwarten. Die ersten Pflichtspiele werden zeigen was wirklich los ist.
Zeit war gestern mal das schönste Stadion in Deutschland aus einer anderen Perspektive zu sehen.
WO STEHE ICH - und wenn ja, wo laufe ich wie viele Kilometer?
In Abwandlung des Titels eines Bestsellers von David Precht steht jetzt eine Standortbestimmung an. Vor gut 3 Wochen hatte ich geschrieben, dass zunächst 3 Wochen lang je 4 Trainingseinheiten mit mindestens 40 Km wöchentlich zu laufen sind. Dass sei die Voraussetzung, um in ein Marathontraining einsteigen zu können. Die Voraussetzungen jedenfalls sind erfüllt. Nach 44,650 und 50,3 Km in den Vorwochen sind in dieser Woche 46,25 Km zusammen gekommen. Ab sofort wird Marathon trainiert! Aber ich wäre nicht ich, wenn nicht noch ein Hintertürchen offen bliebe. Am 16. August steht der Gladbecker Sparkassenlauf rund um Schloss Wittringen an. Dabei habe ich einen 10 Km-Test geplant. Danach werde ich weiter sehe, ob ein Marathonstart für dieses Jahr noch realistisch ist.
Der lange Lauf heute Morgen über 19,1 Km, wie schon in der letzten Woche, war völlig problemlos. Um 6 Uhr frische 10 °C, ein strahlend blauer Himmel, kaum Wind und keine Mücken auf meiner Hausstrecke. Da kann man nicht meckern.
Der lange Lauf heute Morgen über 19,1 Km, wie schon in der letzten Woche, war völlig problemlos. Um 6 Uhr frische 10 °C, ein strahlend blauer Himmel, kaum Wind und keine Mücken auf meiner Hausstrecke. Da kann man nicht meckern.
Freitag, 24. Juli 2009
Was machen Mücken wenn es regnet?

Man soll ja aus Mücken keinen Elefanten machen. Würde man dem Elefanten auch schwer unrecht tun. Die Mücken sind derzeit eine echte Plage. Ist zwar im Kreis Recklinghausen sicher nicht so wie in Bayern oder Österreich, wo nach Zeitungsberichten riesige Schwärme über die Landschaften herfallen. Mir reicht`s auch so. Bin arg zerstochen: im Nacken, an Armen und Beinen. Die Mücken sind nicht wählerisch. Heute Mittag bin ich beim Training in einen dicken Schauer gekommen. Es plädderte nur so auf mich ein. Einen riesen Vorteil neben der willkommenen Abkühlung: keine Mücke weit und breit zu sehen! Doch es war zwar ein heftiger, aber auch ein kurzer Schauer. Mit sorgenvollem Blick musste ich mit an sehen, wie der Himmel rasch heller wurde. Dann kam auch schon wieder die Sonne raus. Der Wald fing an zu dampfen. Eine Luft zum Schneiden. Mückenwetter! Ich würde noch etwa eine halbe Stunde laufen müssen, um mein Pensum zu schaffen. Panik auf der Titanic. Augen auf und nach den Mücken Ausschau halten. Hat mir zwar noch nie geholfen. Denn wenn sie da sind, dann sind sie eben da und dann schlagen sie auch zu. Aber es dauerte und nur langsam sah ich die ersten fliegenden Exemplare. Ich frage mich: „Wo sind die Mücken wenn es regnet?“ Jedenfalls können mir Mücken jedweder Art gestohlen bleiben. Ich hoffe nur wieder auf einen Regenguss beim nächsten Lauf durch den Wald.
Einen (neuen) Stich habe ich heute dann doch mitgebracht. Auf der rechten Hand war noch etwas Platz. Ich vermute mal, dass das im Auto auf der Rückfahrt passiert ist. Nirgendwo bin ich sicher. Es juckt wie Teufel.
Sonntag, 19. Juli 2009
Wie ich mir heute meine Sonntagsbrötchen verdient habe!



Die Bilder sind zwar von meiner Laufstrecke, aber von Freitag. Heute Morgen war es grau in grau. War mir aber egal. Morgens ist das Laufen einfach am schönsten. Es ist noch so still, die Luft noch kühl (meistens). Zunächst heißt es aber raus aus dem Bett. Mein innerer Schweinehund kennt mich. So auf direktem Weg funktioniert das nicht. Also, der Vorschlag heute nicht zu laufen, weil es so anstrengend ist und noch so früh und überhaupt, das zieht bei mir nicht. Aber vielleicht auf indirektem Weg? Du kannst doch auch noch heute Abend laufen. Dann hast du dich noch etwas besser von gestern erholt....
Hat alles nichts gefruchtet, ich bin raus, wenn sich die Begeisterung auch in Grenzen gehalten hat. Die Beine waren schwer, vom gestrigen Training, aber kein Muskelkater, wau!
Draußen ist es kalt, ich bekomme sofort eine Gänsehaut. Ich fahre die 300 m mit dem Auto zum Startpunkt meiner Laufstrecke. Wer denkt, ich hätte nen Schuss, liegt aber falsch. Ich brauchte das Auto als Wasserdepot. Ich wußte nicht genau, wieviel ich laufen würde. 3 Runden (= 9,55 Km waren Pflicht). 5 Runden wären prima gewesen.
Laufen ist langweilig? Wenn ich all die Gedanken aufschreiben könnte, die ich dabei so habe, dann würde ich aus dem Schreiben nicht mehr raus kommen. Und was man so alles sieht, auch wenn man eine Strecke schon hunderte Male gelaufen ist. Wilde Blumen, die man bisher übersehen hat, wie der Mais in die Höhe geschossen ist, dass der Bauer ein Feld schon abgeerntet hat. Mir ist noch nie langweilig geworden. Ich brauche auch keine Musik im Ohr, wie es manche Läufer machen.
Ich komme gut ins Laufen heute Morgen. Trotz der schweren Beine. Ich laufe langsam, so wie es das schulmäßige Training vorschreibt. Es fällt mir sogar ausgesprochen leicht. Endorphine machen sich breit. Why not?
In der 2. Runde höre ich aus einer Seitenstrasse einen Bagger, der gleich meinen Weg kreuzt. Es ist 7.15 Uhr! Der macht einen Höllenlärm, fährt gerade am Haus unserer Ratsfrau vorbei, die gestern Geburtstag hatte. Guten Morgen! Ich bin langsam, der Bagger ist noch langsamer! Es kehrt wieder Ruhe ein.
Mir geht es immer noch gut. Sonntag Morgen laufe ich (fast) immer vor dem Frühstück. Also 5 Runden werde ich schaffen. Oder vielleicht 6 Runden? Das wäre Klasse. Spontan beschließe ich: wenn ich das schaffe, gönne ich mir zum Frühstück Brötchen. Eigentlich ist noch genug Brot da. Aber, nach über 19 Km Laufen, hätte ich mir eine Belohnung verdient. Ich stelle mir vor: so ein Müsli-Brötchen, das wäre lecker. Ja, und dann noch ein Mohnbrötchen. Ich bekomme Spaß bei der Vorstellung und sehe in meinem geistigen Auge wie der Kaffee durchläuft. Ich habe noch keinen Hunger, aber ich fange an mich auf das Frühstück zu freuen. Gleich habe ich 3 Runden geschafft, dass wäre schon mal Halbzeit. Im Vorbeilaufen gibt es einen Becher Wasser. Von Gänsehaut ist nichts mehr übrig. Ich dampfe. Es ist zwar kühl, aber eine hohe Luftfeuchtigkeit.
Ich bin langsam angefangen und dann schneller geworden. Ich muss aufpassen und nehme mir echt vor das Tempo nicht noch weiter zu steigern. Es nieselt hin und wieder. Meine Brille habe ich bei der Getränkeaufnahme im Kofferraum gelassen. Tropfen auf der Brille gehen gar nicht. Da laufe ich lieber gleich blind herum. Es hört dann auf mit dem Nieselregen. Ich denke: schade (und meine es tatsächlich auch so). Kurze Zeit später wird aus dem Nieselregen ein kleiner Schauer. Ist doch wie im Schlaraffenland.
In der 5. Runde achte ich zum erstenmal heute auf die Pferdekoppel am Hochfeld. 6 Pferde, 2 stehen und 4 schlafen auf dem Boden. Es geht auf 8 Uhr zu! Trotzdem, bloß keine schlafenden Pferde wecken! Nur meine Schritte sind zu hören: tap - tap - tap. Und mein Atem. Die hohe Luftfeuchtigkeit macht mir zu schaffen. Keine Leichtigkeit mehr. Schleppe schwere Beine mit mir rum. Das Laufen ist zu harter Arbeit geworden. Doch ich laufe am Start-Ziel-Punkt vorbei, in die 6. Runde. Habe keine Lust mehr. Versuche jetzt etwas schneller zu laufen. Fällt mir aber schwer.
An der Pferdekoppel fährt ein Auto vor. Eine junge Frau steigt aus. Sie betritt die Pferdekoppel, hat 2 Bananen in den Händen. Die sind nicht für mich. "Der steht gar nicht auf", höre ich sie etwas vorwurfsvoll sagen. Es sitzt noch jemand im Auto. Also, Pferde fressen Bananen! Dass sie sich an einem Pflaumenbaum gut tun, habe ich ja schon mal gesehen. Aber Bananen?
Pferde und Bananen hinter mir lassend geht es auf die letzten paar hundert Meter. Gleich geschafft! Ich lege jetzt doch einen Endspurt hin und bin in dieser Runde 67 Sekunden schneller als der Schnitt zuvor.
Die Brötchen waren übrigens lecker.
Läuferstatistik: Diese Woche 50,3 Km gelaufen in 5:40:58 Stunden; pro Kilometer 6:47 Minuten. Soviel hätte ich gar nicht gemusst. Aber es geht eben wieder aufwärts.
Heute werde ich freiwillig keine weiten Wege mehr gehen. Ab und zu mal zum Kühlschrank oder so.
Hat alles nichts gefruchtet, ich bin raus, wenn sich die Begeisterung auch in Grenzen gehalten hat. Die Beine waren schwer, vom gestrigen Training, aber kein Muskelkater, wau!
Draußen ist es kalt, ich bekomme sofort eine Gänsehaut. Ich fahre die 300 m mit dem Auto zum Startpunkt meiner Laufstrecke. Wer denkt, ich hätte nen Schuss, liegt aber falsch. Ich brauchte das Auto als Wasserdepot. Ich wußte nicht genau, wieviel ich laufen würde. 3 Runden (= 9,55 Km waren Pflicht). 5 Runden wären prima gewesen.
Laufen ist langweilig? Wenn ich all die Gedanken aufschreiben könnte, die ich dabei so habe, dann würde ich aus dem Schreiben nicht mehr raus kommen. Und was man so alles sieht, auch wenn man eine Strecke schon hunderte Male gelaufen ist. Wilde Blumen, die man bisher übersehen hat, wie der Mais in die Höhe geschossen ist, dass der Bauer ein Feld schon abgeerntet hat. Mir ist noch nie langweilig geworden. Ich brauche auch keine Musik im Ohr, wie es manche Läufer machen.
Ich komme gut ins Laufen heute Morgen. Trotz der schweren Beine. Ich laufe langsam, so wie es das schulmäßige Training vorschreibt. Es fällt mir sogar ausgesprochen leicht. Endorphine machen sich breit. Why not?
In der 2. Runde höre ich aus einer Seitenstrasse einen Bagger, der gleich meinen Weg kreuzt. Es ist 7.15 Uhr! Der macht einen Höllenlärm, fährt gerade am Haus unserer Ratsfrau vorbei, die gestern Geburtstag hatte. Guten Morgen! Ich bin langsam, der Bagger ist noch langsamer! Es kehrt wieder Ruhe ein.
Mir geht es immer noch gut. Sonntag Morgen laufe ich (fast) immer vor dem Frühstück. Also 5 Runden werde ich schaffen. Oder vielleicht 6 Runden? Das wäre Klasse. Spontan beschließe ich: wenn ich das schaffe, gönne ich mir zum Frühstück Brötchen. Eigentlich ist noch genug Brot da. Aber, nach über 19 Km Laufen, hätte ich mir eine Belohnung verdient. Ich stelle mir vor: so ein Müsli-Brötchen, das wäre lecker. Ja, und dann noch ein Mohnbrötchen. Ich bekomme Spaß bei der Vorstellung und sehe in meinem geistigen Auge wie der Kaffee durchläuft. Ich habe noch keinen Hunger, aber ich fange an mich auf das Frühstück zu freuen. Gleich habe ich 3 Runden geschafft, dass wäre schon mal Halbzeit. Im Vorbeilaufen gibt es einen Becher Wasser. Von Gänsehaut ist nichts mehr übrig. Ich dampfe. Es ist zwar kühl, aber eine hohe Luftfeuchtigkeit.
Ich bin langsam angefangen und dann schneller geworden. Ich muss aufpassen und nehme mir echt vor das Tempo nicht noch weiter zu steigern. Es nieselt hin und wieder. Meine Brille habe ich bei der Getränkeaufnahme im Kofferraum gelassen. Tropfen auf der Brille gehen gar nicht. Da laufe ich lieber gleich blind herum. Es hört dann auf mit dem Nieselregen. Ich denke: schade (und meine es tatsächlich auch so). Kurze Zeit später wird aus dem Nieselregen ein kleiner Schauer. Ist doch wie im Schlaraffenland.
In der 5. Runde achte ich zum erstenmal heute auf die Pferdekoppel am Hochfeld. 6 Pferde, 2 stehen und 4 schlafen auf dem Boden. Es geht auf 8 Uhr zu! Trotzdem, bloß keine schlafenden Pferde wecken! Nur meine Schritte sind zu hören: tap - tap - tap. Und mein Atem. Die hohe Luftfeuchtigkeit macht mir zu schaffen. Keine Leichtigkeit mehr. Schleppe schwere Beine mit mir rum. Das Laufen ist zu harter Arbeit geworden. Doch ich laufe am Start-Ziel-Punkt vorbei, in die 6. Runde. Habe keine Lust mehr. Versuche jetzt etwas schneller zu laufen. Fällt mir aber schwer.
An der Pferdekoppel fährt ein Auto vor. Eine junge Frau steigt aus. Sie betritt die Pferdekoppel, hat 2 Bananen in den Händen. Die sind nicht für mich. "Der steht gar nicht auf", höre ich sie etwas vorwurfsvoll sagen. Es sitzt noch jemand im Auto. Also, Pferde fressen Bananen! Dass sie sich an einem Pflaumenbaum gut tun, habe ich ja schon mal gesehen. Aber Bananen?
Pferde und Bananen hinter mir lassend geht es auf die letzten paar hundert Meter. Gleich geschafft! Ich lege jetzt doch einen Endspurt hin und bin in dieser Runde 67 Sekunden schneller als der Schnitt zuvor.
Die Brötchen waren übrigens lecker.
Läuferstatistik: Diese Woche 50,3 Km gelaufen in 5:40:58 Stunden; pro Kilometer 6:47 Minuten. Soviel hätte ich gar nicht gemusst. Aber es geht eben wieder aufwärts.
Heute werde ich freiwillig keine weiten Wege mehr gehen. Ab und zu mal zum Kühlschrank oder so.
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