Samstag, 11. Juli 2015

Täglichlaufen: Neun Monate

Montag - 6. Juli 2015
270. Lauftag - 1,75 Km
 
Dienstag - 7. Juli 2015
271. Lauftag - 6,75 Km
Am Morgen war es angenehm frisch und es gab viel blauen Himmel. Bei meinem Lauf am nachmittag hatte sich der Himmel vollständig zugezogen, 28 Grad und sehr schwül. Es fühlte sich sehr nach Gewitter an, das dann erstaunlicherweise ausblieb.

Mittwoch - 8. Juli 2015
272. Lauftag - 8,5 Km
Ganztägig Abkühlung - Ein Tag zum auf- und durchatmen. Spürbarer Wind und ein paar Regentropfen
 
Heute war das Laufen bei 17 Grad und spürbaren Wind wieder angenehmer.
Dreimal wurde ich auf Hin- und Rückweg vom Bussard überflogen. Was wollte er mir damit wohl sagen? Außerdem gab es ein Reh zu beobachten

Donnerstag - 09. Juli 2015
273. Lauftag -1,7 Km
 
Freitag - 10. Juli 2015
274. Lauftag - 1,7 Km
Blauer Himmel am Abend, der Sommer meldet sich zurück!
Morgen sollen es wieder bis zu 30 Grad werden.
 
Seit neun Monaten laufe ich jetzt wieder jeden Tag:
10. Oktober 2014 - 10. Juli 2015.
 

Sonntag, 5. Juli 2015

Der Hitzewelle davon gelaufen

Montag - 29.06.2015
263. Lauftag - 1,7 Km

Jetzt meldet sich der Sommer mit Macht zu Wort. Heute noch angenehme moderate Wärme. Doch schon steht die Hitze mit Temperaturen von über 30 Grad vor der Tür
 
 
 
Dienstag - 30. Juni 2015
264. Lauftag - 13,87 Km
 
Ich mag die Wärme im Sommer, außer bei der Arbeit und beim Laufen. Bisher ist es im Schatten weiterhin angenehm. Doch anspruchsvolleres Laufen wird zur Tortour. So bin ich heute auf den sehr frühen Morgen ausgewichen. Es war angenehm kühl, ruhig und unspektakulär. 1 Feldhase, unzählige Kaninchen und noch mehr Tauben, vor allem auch ganz junge Tauben. Da gibt es offensichtlich keine Probleme bei der Nachwuchsförderung.
 
Das halbe Jahr ist um, was die Monate angeht. Es ist der 181. Tag des Jahres; es folgen noch 184 Tage.
Bisher bin ich 1131 Km gelaufen und habe dafür 132 Stunden und 56 Minuten benötigt. Das ist weder viel noch wenig. Alles ist relativ unter einem bestimmten Blickwinkel zu betrachten.
 
 
Mittwoch - 1. Juli 2015
265. Lauftag - 6,27 Km
Zum Glück konnte ich am frühen Morgen Laufen. Die zeigte aber schon, dass sie heute keine Gnade walten lassen würde. Schweißtreibend! Ein Reh versteckte sich im Feld und zeigte keinerlei Regung. Später gab es noch einen Bussard zu bewundern, der majestätisch über die Wiesen hinweg flog. Wenig schön: das Durchlaufen eines Mückenschwarms. Im Laufe des Tages kletterte das Thermometer erstmals in diesem Jahr auf über 30 Grad - Hochsommer halt.
 
 
 Donnerstag - 2. Juli 2015
266. Lauftag - 1,78 Km
 
Freitag - 3. Juli 2015
267. Lauftag - 8,19 Km
3 Rehe; zu Guter Letzt der Bussard
22 Grad am ganz frühen Morgen
 
 
Samstag - 4. Juli 2015
268. Lauftag - 3,73 Km
Die Sonne geht als roter Feuerball auf - wenig vielversprechend
Ich scheuche ein Fasanenpärchen auf - Entschuldigung, dass ich hier schon so früh stören muss
 
 
Sonntag - 5. Juli 2015
269. Lauftag - 20 Km 
 
Kurz nach vier Uhr geht es raus. Der Mond schaut zwischen den Wolken hindurch. Die angekündigten Gewitter sind heute Nacht ausgeblieben. Aber immer noch gibt es eine Unwettervorwarnung. Ich bin deshalb etwas angespannt und hoffe, dass ich gut durchkomme. Die Temperatur liegt etwas über 20 Grad, aber ohne Sonne lässt es sich ganz gut laufen. In der Dämmerung kann ich zweimal Rehe beobachten. Der Blick geht aber immer wieder nach oben. Am Himmel gibt es neben hellere Abschnitte auch tiefschwarze Wolken. Dann gibt es doch noch den Sonnenaufgang zu bewundern. Eine halbe Stunde später vernehme ich das erste weit entfernte Donnergrollen. Darauf muss ich mich jetzt einstellen. Keine weitläufige Runde mehr, sondern ein Annähern nach Hause, um eine schnelle Rückkehr sicherzustellen. Die schwarze Färbung des Himmels und das lauter und fordernder werdende Grollen des Donners lassen keine Zweifel aufkommen. Gewitter ist im Anmarsch und schnellstmögliche Rückkehr ist geboten. Ob ich es noch rechtzeitig schaffen werde?  Immer lauter wird der Donner und jetzt setzt auch der Regen ein. Doch es sind nur noch wenige hundert Meter zu laufen und schließlich stehe ich etwas schnaufend vor der Haustür. Mit Gewitter ist nicht zu spaßen. Das aufziehende Gewitter hat sich allerdings einen Spaß mit mir getrieben.  Es ist zunächst abgezogen ohne sich vor Ort auszutoben. Erst später kehrte es zurück und holte das Versäumte gründlich nach.

Sonntag, 28. Juni 2015

Mit dem Sommer kam der Regen ...

Montag - 22. Juni 2015
256. Lauftag - 6,7 Km


Viel Regen den ganzen Tag über. Auch als ich mit meinem Lauf am Abend starte, regnet es noch. Später versiegen die Himmelsschleusen schließlich. Absoluter Laufhöhepunkt heute: Bussard auf einem Holzmast direkt am Weg.

Dienstag - 23. Juni 2015
257. Lauftag - 1,7 Km
Ein sommergrauer Regentag
 
Mittwoch - 24. Juni 2015
258. Lauftag - 10 Km
Die Regenepisode ist schon wieder vorbei. Die Temperaturen klettern langsam nach oben. Aber noch ist es unsommerlich angenehm. Allerdings war es heute ein Wettlauf mit unzähligen Gewittertierchen. Überall wo ich hinlief waren sie schon da. Ansonsten war ich heute flott unterwegs, gemessen an meine bescheidenen Möglichkeiten.
 
 
 Donnerstag - 25. Juni 2015
259. Lauftag - 5 Km
Weiterer Temperaturanstieg, am Abend bei meinem Lauf auf 23 Grad; schwere Beine. In meiner Mittagspause gab es eine traurige Pferdegeschichte zu beobachten. Da hatte sich das Zaumzeug wohl gelöst und der Lappen ließ sich auch durch heftiges Kopfschütteln nicht entfernen. Immerhin fand das arme Pferdchen auch Trost und Ablenkung.
 


 
Freitag - 26. Juni 2015
260. Lauftag - 1,7 Km
Meine Beine schreien nach Erholung; sie sei ihnen gewährt. Ein grauer, aber gleichwohl warmer Sommertag.
 
 
Samstag - 27. Juni 2015
261. Lauftag - 1,72 Km
Emsig herumhoppelnde Kaninchen, riesige Schnecken mit Häuschen und einen laut ratternden Güterzug gab es zu bestaunen. Am frühen Morgen gab es heftige Regenschauer. Danach ließ sich häufig auch mal die Sonne sehen.
 
 
 
 
Sonntag - 28. Juni 2015
262. Lauftag - 21,1 Km
 
Am frühen Morgen noch angenehm frische Luft. Gleichwohl nutze ich jedes Fleckchen Erde mit Schatten, denn die Juni-Sonne gibt schon mächtig Gas. Ein längeres Stück Laufweg steht heute an, gemäß dem Motto: wo ein Wille ist auch ein Weg. Es geht durch den Wald des Naherholungsgebiets Brandheide. Dann geht's doch raus in die Sonne. Ich entdecke einen Feldhasen. Vielmehr laufen wir uns an einer Wegegabelung fast über den Weg. Der Hase hat einen ganz kleinen Wendekreis und eine enorme Beschleunigung. Feldhasen gibt es hier nicht allzu oft zu sehen. Heute hatte ich mal wieder Glück. Und es gab noch eine Steigerung, etwa 40 Minuten später. Da hoppelte doch wieder ein Häschen vor mir rum. "Oh", hätte ich ausrufen wollen. Doch in dem Moment verschlug es mir die Sprache. Direkt über meinen Kopf hinweg flog ein Bussard, der wenige Meter hinter mir sich auf einen Holzmast nieder ließ. "Einen" Holzmast? Nein, richtig ist auf den Holzmast, denn da habe ich schon häufiger einen Bussard sitzen sehen. Ich versuchte noch ein Foto zu machen, doch der Bussard war nicht damit einverstanden und flog schnurstracks davon. Später, als ich wieder diesen Bereich durchlief, flog der Bussard elegant über die Felder hinweg. Das ist wohl sein Revier.
 
 
 

Sonntag, 21. Juni 2015

Der Sommer der ist da

Montag - 15. JUNI 2015
249. Lauftag - 2,04 Km

 
Dienstag - 16. Juni 2015
250. Lauftag
6,31 Km am frühen Morgen
4,54 Km am frühen Abend
 
 
Mittwoch - 17. Juni 2015
251. Lauftag - 2,04 Km



Donnerstag - 18. Juni 2015
252. Lauftag - 7,55 Km
kräftiger frischer Wind, am morgen hat es wenigstens mal ein paar Tröpfchen geregnet.



Freitag - 19. Juni 2015
253. Lauftag - 12 Km
Einen Regenschauer habe ich heute abbekommen. War aber schnell wieder vorbei.
Ansonsten windig und angenehme 15 Grad.
Einen Reiher habe ich gesehen; er wollte sich nicht fotografieren lassen.
In der Zeitung war heute zu lesen, dass es immer weniger Hasen gibt, weil einfach große offene Flächen immer weniger werden und wegen der intensiv betriebenen Landwirtschaft.




Samstag - 20. Juni 2015
254. Lauftag - 2,05 Km
und später 4,51 Km

Sonntag 21. Juni 2015 - Sommeranfang

7,69 Km bei 12 Grad, dichter Bewölkung und feuchter Luft nach nächtlichem Regen
Bussard beobachtet  - genussvolle morgendliche Stille
 
 Heute ist nicht nur kalendarischer Sommertag, der längste Tag des Jahres. Es ist auch der Tage des Schlafes und es ist Welt-Yoga-Tag. Das muss man erst mal auf die Kette bekommen.
Foto von heute in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen (= Zoo)
 

Sonntag, 14. Juni 2015

Zuhause ist auch schön

Dienstag - 9. Juni 2015
243. Lauftag - 10 Km

Mittwoch - 10. Juni 2015
244. Lauftag - 10 Km
Erster Arbeitstag nach dem Urlaub - erst arbeiten, dann laufen!



Donnerstag - 11. Juni 2015
245. Lauftag - 2,63 Km

 
Freitag - 12. Juni 2015
246. Lauftag - 10 Km
Bei 28 Grad ordentlich geschwitzt
 
 
 
Samstag - 13. Juni 2015
247. Lauftag - 2,03 Km
Am Morgen bei 21 Grad - schwül!
 
Vor dem Balkon wächst die grüne Wand - schön!
 
 Sonntag - 14. Juni 2015
248. Lauftag - 16,5 Km
 
Das schwülwarme Sommerwetter ist erstmal abgezogen. Bei 16 Grad mit bedecktem Himmel und einer frischen Brise lässt es sich gut laufen. Feldhase und Buntspecht (hier selten) gibt es zu bestaunen. Vor allem überschlägt sich die Flora in diesen Wochen bei dem Bemühen sich selbst zu übertreffen.
 



Donnerstag, 11. Juni 2015

Usedomer Lauftagebuch



Montag - 25. Mai 2015
1,7 Km

Kurzer Lauf um 2 Uhr in der Nacht, vor der Abreise mit dem Bus nach Usedom. Im Ort ist Schützenfest und ich laufe am Schützenzelt vorbei, wo sich die letzten Gäste auf den Heimweg machen. Eine merkwürdige Begegnung von Läufer und Partygästen.

Am Abend ein erster Spaziergang am Strand.



Dienstag - 26. Mai 2015
4,16 Km
Ich laufe jeweils vor dem Frühstück. So lässt sich die Einsamkeit am Strand erleben, die es sonst nicht mehr gibt.
 
 
Mittwoch - 27. Mai 2015
5 Km
Auch heute geht es über den Radweg über die Grenze in Richtung Kaiserbäder fast mir allein.


Donnerstag - 28. Mai 2015
2 Km
 


Freitag - 29. Mai 2015
10 Km

Heute geht es durch den Wald. Ich teile das Vergnügen mit einer Übermacht an feindlich eingestimmten Mücken. Dem Specht den ich auf Hin- und Rückweg begegne stört es offensichtlich nicht.
 
 
Samstag - 30. Mai 2015
2,77 Km - etwas Regen und starker Wind
Im Laufe des Tages  fallen dann aber nur noch ein paar vereinzelte Tropfen, auch wenn es am Himmel zuweilen verdächtig dunkel wird.
 

 
 
Sonntag - 31. Mai 2015
3,37 Km
 
Lauf am Strand entlang bis zum Leuchtturm nach Swinemünde.
Mein Bild des Tages stammt aber von einem Ausflug nach Wolgast. Die Peene-Brücke wird hochgefahren
 
 
Montag - 1. Juni 2015
6 Km mit leichtem Regen, der aber nach dem Frühstück aufgehört hat. Danach eine Wanderung durch die schöne Dünenlandschaft.
 
 
Dienstag - 2. Juni 2015
3 Km
 
Sobald man die Tourismusorte verlässt erwartet einen viel Natur; hier auf einer Wanderung in der Nähe des Schlomsees. Es gibt Störche, Kormorane, Bussarde und vor allem Reiher zu beobachten, die auf den Wiesen offensichtlich reichlich Nahrung vorfinden.
 
 
Mittwoch - 3. Juni 2015
2 Km 

 
 
 
Donnerstag - 4. Juni 2015
5 Km 
Grenzläufer
 

 
Freitag - 5. Juni 2015
3 Km
 
Am Abend ein gewaltiges Lichtspektakel.
 
 
 
Samstag - 6. Juni 2015
14,14 Km
 
Zunächst findet das Lichtspektakel vom Vorabend mit einem nicht weniger imposanten Sonnenaufgang seine Fortsetzung. Anders als am Abend ist jetzt der Strand menschenleer und ich genieße einsame Stille. Keine Wunder, es ist noch deutlich vor 5 Uhr.
 Lauf von Swinemünde zum Wolgastsee und zurück durch den Wald. Eine schöne hügelige Strecke. Ich laufe heute mit unzähligen Mücken im Gefolge. Ich denke an Raumschiff Enterprise und würde mich gerne wegbeamen. Doch ich bleibe am Boden kleben. Ich fuchtel mit den Armen herum, stöhne, huste und fluche. Die Mücken stört das nicht. Sie betreiben mit mir zusammen Ausdauersport. Sind es durchgehend die selben Mücken oder wechseln sie sich ab und bilden eine Art Staffel?
 
Ich erreiche mit dem Wolgastsee das selbst gesteckte Ziel. Hier am Wasser scheinen sich mehrere Mückenschwärme zu vereinen und freuen sich jetzt gemeinsam über ein wehrloses Opfer. Mit Mühe und Not und ohne Rücksicht auf Verluste mache ich schnell ein Foto und trete den Rückweg an. Die unzähligen Plagegeister lassen mich nicht alleine.
 
Ich bin ganz auf den ungleichen Kampf mit dem ungleichen Gegner fokussiert. Und wohl deshalb zucke ich zusammen als weniger als zehn Schritte vor mir ein Reh den Weg passiert. Ein Wunder. In diesem Wald gibt es nicht nur Mücken. Es bleibt ein unvergessliches Lauferlebnis.

 
 
Sonntag - 7. Juni 2015
2 Km 
Ausflug nach Stralsund
Die Rügenbrücke im Blick
 
 
Montag - 8. Juni 2015
2 Km
 
Abreisetag - Abschied von Swinemünde