Sonntag, 28. Juni 2009

Montag, 22. Juni 2009

Nicht zum Erntehelfer geboren




Ständig schwere Beine, Muskelkater nach normalen Trainingseinheiten und zuletzt auch noch einen leichten Hexenschuss. Der Hexenschuss ist übrigens beim Erdbeerpflücken aufgetreten. Aus mir wird nie ein echter (polnischer) Erntehelfer.

Jedenfalls habe ich die Reißleine gezogen. Mir selbst eine Woche Laufpause auferlegt. Keine schöne Erfahrung: Ohne Laufen fehlt mir was. Am Samstag "durfte" ich dann erstmals wieder. War das schön: frische Luft, durchatmen, Bewegung. Auch einige Regentropfen (es hörte schnell wieder auf) taten der Freude keinen Abbruch. Es fühlte sich an wie richtiges Leben. Von "Wiederbelebung" möchte ich lieber nicht sprechen. Dafür mögen sich andere berufen fühlen.

Es wird eine ganze Zeit dauern, bis ich wieder auf Touren komme. Kilometer gibt es derzeit fast ausschließlich mit dem Auto. Da wurden in der letzten Woche die 200.000 Km überschritten.

Montag, 15. Juni 2009

Karstadt-Marathon, Nachtrag 2






















Die "offiziellen" und teuer bezahlten Bilder sind da! Wenn ich alle Bilder sehe, könnte ich meinen der Schmerz überwiegt. Das liegt aber daran, dass im Zieleinlauf die meisten Bilder geschossen wurden. Richtig Schmerzhaft war es ab Km 38. Hier eine kleine Auswahl. Es beginnt mit dem Lauf durch das Opelwerk in Bochum. Das darauf folgende Bild auf der Strecke kann ich nicht richtig einordnen, könnte in Gelsenkirchen gewesen sein, vielleicht beim come-together-point? Es folgt "Zollverein" in Essen. Dann der schmerzhafte Schluss auf dem Limbecker Platz und das Erinnerungsfoto mit Medaille.



Freitag, 12. Juni 2009

Zwicken und Zwacken

Jetzt sind es bald 4 Wochen nach dem Marathon. Komme nur schwer in die Gänge. Muskuläre Probleme haben nicht viel zugelassen. Aber jetzt mal einen ersten kleinen Härttest absolviert. Ein kleines Intervalltraining mit fünfmal 600 m im 5 Km-Tempo (5:20 Min./Km). Klappte auch einigermaßen. Hätte aber nicht gedacht, dass mir das für einen Tag heftigen Muskelkater beschert. Habe mir einen neuen Marathon-Traingsplan für 4:30 besorgt. Bin mir aber noch nicht schlüssig, ob der passt. Betreibe auch "Fehleranalyse" zum letzten Marathontraining. Habe da wahrscheinlich überzogen (zuviel und zu intensiv). Merke ich jetzt noch. Egal, aus Fehlern wird man klug (hoffentlich).

Freitag, 5. Juni 2009

Auf und nieder!




Erst 70 Minuten ein gemütliches Joggen durch den Katzenbusch und dann kurz zur Halde Hoheward rüber gefahren, um die Trainingseinheit doch noch etwas anspruchsvoller zu gestalten. Über Treppenstufen rund 100 m hoch bis auf die Gipfelplattform auf 152 m. Eigentlich wollte ich die Stufen zählen. Doch ich hatte genug damit zu tun nach Luft zu schnappen. Oben blies ein empfindlich kalter Wind. Also schnell umgedreht und zurück. Runter war`s auch nichts mit dem Zählen. Da war die ganze Konzentration gefragt um nicht „abzustürzen“. Jedenfalls schön, so ein Landschaftsbauwerk zu haben.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Karstadt-Marathon, Nachtrag 1






































Nichts ahnend, dass es gleich eben nicht los geht, bin ich noch bester Laune.

Warten auf die Streckenfreigabe unter dem Dach der Tankstelle.
Nach 45 Minuten des Wartens friere ich.

Das Starttor bricht zusammen!

Limbecker Platz erreicht.

Auf der Zielgeraden.

Die letzten Meter tun weh!

Momente nach dem Zieleinlauf klappt es auch wieder mit dem Lachen.

Freitag, 22. Mai 2009

Nach dem Marathon

Nach dem Marathon ist vor dem Marathon. Und so habe ich mich heute Morgen wieder auf die Strecke gewagt. Ganz vorsichtig angefangen. Sozusagen Schritt für Schritt, 45 minütiges Joggen. Den Marathon vom Sonntag habe ich gut weggesteckt. Nicht, dass ich davon nichts mehr spüren würde. Aber ich kann schmerzfrei laufen. Das ist doch was. Selbst den Betriebsausflug am Mittwoch in Hannover habe ich heil überstanden. Da war ich 15 Stunden unterwegs. Und zum Schluss war mir das Sitzen im Zug zuviel- Überall hat`s gezwickt. Beim Laufen heute Morgen war nichts mehr davon zu spüren. Ich habe die frische Frühlingsluft genossen und Spaß dabei gehabt. Das ist das Wichtigste dabei. Nur für einen Marathon würde ich nicht laufen. Es gehört zusammen: der Spaß und das Ziel.