"mist" kleingeschrieben? Im englischen ja. Im deutschen heißt es "Nebel". Ich komme darauf, weil beim Herunterladen meiner Laufdaten auch die Wetterdaten enthalten sind. Heute gab es die Angabe "mist". Nebel ist allerdings kein Mist, es sei denn es handelt sich um Smog. Schon wieder so ein komisches Wort. Also: ich mag Nebel, denn er verzaubert die Welt und das kann doch nur gut sein!?
Sa. 29.10.16 - 751. Lauftag
3,65 Km um 8 Uhr bei 7,2 Grad und "mist".
Samstag, 29. Oktober 2016
Freitag, 28. Oktober 2016
Rückenwind
Fr. 28.10.2016 - 750. Lauftag
8,46 Km um 12 Uhr bei 12,2 Grad
Heute war wieder mal Intervalltraining angesagt, fünfmal 1 Kilometer. Erst einlaufen und dann auf meiner kleinen Runde 1 Kilometer, den ich mit Tempo laufen wollte. Hin und her. Kurz vor dem ersten Intervall kam mir ein Bekannter entgegen. "Du hast gleich Rückenwind", rief er mir zu. Ja, er hatte recht. Auf den ersten 250 m hatte ich Rückenwind. Dann macht die Strecke eine Kurve um geschätzt 140 Grad. Aus war`s mit der Windunterstützung. Der Wind kam schräg von vorne. Was soll`s. Auf dem Rückweg war es dann umgekehrt. So ist es eben. Mal kommt der Wind von vorne, mal von hinten.
Seit einigen Wochen verspüre ich läuferisch auch Rückenwind im übertragenen Sinn. Will sagen, es läuft ganz gut. So wird es aber nicht bleiben. Gleich ob gut oder schlecht, es wird nicht so bleiben wie es ist. Ich werde es noch merken und dann hoffen, dass es sich erneut ändert.
8,46 Km um 12 Uhr bei 12,2 Grad
Heute war wieder mal Intervalltraining angesagt, fünfmal 1 Kilometer. Erst einlaufen und dann auf meiner kleinen Runde 1 Kilometer, den ich mit Tempo laufen wollte. Hin und her. Kurz vor dem ersten Intervall kam mir ein Bekannter entgegen. "Du hast gleich Rückenwind", rief er mir zu. Ja, er hatte recht. Auf den ersten 250 m hatte ich Rückenwind. Dann macht die Strecke eine Kurve um geschätzt 140 Grad. Aus war`s mit der Windunterstützung. Der Wind kam schräg von vorne. Was soll`s. Auf dem Rückweg war es dann umgekehrt. So ist es eben. Mal kommt der Wind von vorne, mal von hinten.
Seit einigen Wochen verspüre ich läuferisch auch Rückenwind im übertragenen Sinn. Will sagen, es läuft ganz gut. So wird es aber nicht bleiben. Gleich ob gut oder schlecht, es wird nicht so bleiben wie es ist. Ich werde es noch merken und dann hoffen, dass es sich erneut ändert.
Donnerstag, 27. Oktober 2016
Täglich dunkler
Do. 27.10.2016 - 749. Lauftag
5 Km um 18.30 Uhr bei 11,1 Grad
Ganz schön dunkel ist es um diese Zeit. Doch daran werden wir uns jetzt gewöhnen.
5 Km um 18.30 Uhr bei 11,1 Grad
Ganz schön dunkel ist es um diese Zeit. Doch daran werden wir uns jetzt gewöhnen.
Auch der Blauglockenbaum verliert jetzte seine Blätter. Mit Stil 32 cm lang.
Mittwoch, 26. Oktober 2016
Rein gequetscht
Mi. 26.10.2016 - 748. Lauftag
2 Km um 16.00 Uhr bei 10 Grad.
Ein vollgestopfter Tag; so eben hat es noch zu einem kleinen Lauf gereicht.
2 Km um 16.00 Uhr bei 10 Grad.
Ein vollgestopfter Tag; so eben hat es noch zu einem kleinen Lauf gereicht.
Kirschbaum im Oktober vor meinem Bürofenster
Dienstag, 25. Oktober 2016
Ruhiger Herbstlauf
Di. 25.10.2016 - 747. Lauftag
6,69 Km um 18:15 Uhr bei 7,8 Grad
Müde begonnen, erfrischt zurückgekehrt.
6,69 Km um 18:15 Uhr bei 7,8 Grad
Müde begonnen, erfrischt zurückgekehrt.
Montag, 24. Oktober 2016
Was es über den heutigen Lauf zu sagen wäre.
Mo. 24.10.2016 - 746. Lauftag
2 Km um 18.30 Uhr bei 8 Grad
Was lässt sich über einen so kurzen Lauf schon groß sagen?
Dass er am Ende eines langen Arbeitstages mit dem aller letzten Licht des Tages statt fand.
Dass es regnete.
Dass die paar Minuten des Lösens und Abschaltens mir unheimlich gut taten.
Dass ich an zwei Leuten auf einer Bank vorbeigelaufen bin, die zwar nicht laufen, dafür saufen (täglich).
Dass ich den langen Lauf von gestern gut verkraftet habe.
Dass mir aufgefallen ist, dass in 2 Monaten Heilig Abend ist?
Dass ich mich auf den morgigen Lauf schon freue, gleich ob kurz oder lang?
2 Km um 18.30 Uhr bei 8 Grad
Was lässt sich über einen so kurzen Lauf schon groß sagen?
Dass er am Ende eines langen Arbeitstages mit dem aller letzten Licht des Tages statt fand.
Dass es regnete.
Dass die paar Minuten des Lösens und Abschaltens mir unheimlich gut taten.
Dass ich an zwei Leuten auf einer Bank vorbeigelaufen bin, die zwar nicht laufen, dafür saufen (täglich).
Dass ich den langen Lauf von gestern gut verkraftet habe.
Dass mir aufgefallen ist, dass in 2 Monaten Heilig Abend ist?
Dass ich mich auf den morgigen Lauf schon freue, gleich ob kurz oder lang?
Sonntag, 23. Oktober 2016
Nebel, Nebel, weißer Hauch...
So. 23.10.2016 - 745. Lauftag
26,4 Km ab 6.30 Uhr bei 5 Grad
Selten oder wohl eher noch nie habe ich einen derart intensiven Nebellauf absolvieren dürfen. Nebel von Anfang bis zum Ende, 26 Kilometer lang. Einem Zauber, den man sich gar nicht entziehen kann. Die gefühlte Einsamkeit am frühen Sonntag Morgen vervielfältigt sich noch. Und bekannte Wege verändern sich scheinbar.
Als ich die Halde erklommen hatte, kam mir trotzdem ein freundliches "Guten Morgen" entgegen. Ein türkisches Ehepaar hatte den Aufstieg "gewagt". Ich hatte die beiden schon vorher einige Zeit beobachtet. Während ich den Anstieg in Serpentinen erlief, hatten sie den kürzeren, direkteren und steileren Weg über die Treppe gewählt, immerhin deutlich mehr als 400 Stufen. Einige Male hatten sie auch die bereitstehenden Bänke aufgesucht. Wie ich das denn laufend schaffen würde, frage der Mann und wollte wissen wie alt ich wäre. Er selbst sei 43 und müsste sich unbedingt
mehr bewegen. Ob ich einen Tipp geben könnte. Ich empfahl viel spazieren zu gehen, immerhin hatten die beiden heute schon mal einen guten Start genommen. Wir verabschiedeten uns und ich lief wieder nach unten, was bedeutend leichter geht als aufwärts und dann den langen Weg zurück ans andere Ende der Stadt. Irgendwie schien heute alles kurzweiliger zu sein´; der Nebel bot ja auch immer wieder neue, geheimnisvolle Einblicke. Fast schon wieder zu Hause stellte ich fest, dass ich durch eine 3 Kilometer lange Zusatzrunde in gewünschte Gesamtdistanz schaffen könnte. Gedacht und getan. Beim zögerlichen Aufstehen einige Stunden zuvor hätte ich nie im Leben daran geglaubt, dass ich heute eine solche Strecke schaffen könnte. Man soll also nicht den Tag schon am Morgen verfluchen.
Nebeneffekt: ich habe heute bereits die 2.000 Jahreskilometer passiert. Einige Wochen eher als in den vergangenen Jahren. Ich sollte mich also nicht beschweren, auch nicht darüber, dass es jetzt in der linken Wade recht ordentlich zwickt.
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