Montag, 31. März 2014

Frühlingserwachen im März

Sa. 01.03.2014     2,23 Km


So. 02.03.2014    18,01 Km


Mo. 03.03.2014    2,12 Km

Di. 04.03.2014     7,56 Km

Mi. 05.03.2014     2,16 Km

Do. 06.03.2014     5,07 Km
 
Fr. 07.03.2014     2,16 Km

Sa. 08.03.2014      6,6 Km
Eigentlich steht heute der zweite Lauf der Winterlaufserie über 15 Km; doch ich fühle mich nicht fit genug. Das hat sich schon in den Tagen davor gezeigt. Statt dessen gibt es einen erholsamen Lauf am frühen Lauf durch Nebel.
So. 09.03.2014     20,23 Km
Der wohl schönste und intensivste Lauf des Monats.
Start noch im Dunkeln unterm Sternenhimmel. Leichter Bodenfrost, etwas Raureif. Wie am Vortag bilden sich mystische Nebelbänke. Dann bricht die Sonne durch. Ich beobachte Rehe, zwei Bussarde, eine Formation Wildgänse am Himmel über mir und zahlreiche Fasane Die Vögel veranstalten ein einzigartiges Konzert.

Mo. 10.03.2014     2,17 Km

Di. 11.03.2014       2,16 Km

Mi. 12.03.2014    10,04 Km

Do. 13.03,2014      2,16 Km

Fr: 14.03.2014      26 Km
Mein bisher längster Lauf in diesem Jahr.
Nach ungefähr 15 Km wäre ich fast von einem rückwärts aus einer Parkbox fahrenden Auto überrollt worden. Ich erhebe zum Zeichen meines Unverständnisses meinen Arm. Darüber regt sich der Fahrer auf…

Sa. 15.03.2014      2,4 Km

So. 16.03.2014      3,03 Km

Mo.17.03.2014    10,45 Km
Lauf mit Betriebssportgruppe; bin schneller als sonst unterwegs.
Schöner Frühlingslauf  durchs Grüne

Di. 18.03.2014     2,21 Km

Mi. 19.03.2014    5,05 Km

Do. 20.03.2014     2,17 Km

Fr. 21.03.2014     5 Km

Sa. 22.03.2014    22 Km

So. 23.03.2014     2,17 Km


Mo. 24.03.2014     4,18 Km
Regen und Hagel; aus Zeitgründen begleite ich unsere kleine Betriebssportlaufgruppenur ein kurzes Stück.

Di. 25.03.2014     5 Km
Lauf vor 5 Uhr, da sonst keine Zeit


Mi. 26.03.2014     2,17 Km
wegen des Halbmarathons am Samstag müssen ab sofort die Kräfte geschont werden


Do. 27.03.2014    2,17 Km

Fr. 28.03.2014     2,17 Km

Sa. 29.03.2014     21,1 Km
Winterlaufserie Duisburg, es ist deutlich wärmer geworden, über 20 Grad; bin schon vor dem Lauf schlapp, nach 10 Km bekomme ich Magenkrämpfe; es ist ein Lauf wie durch die Hölle. Ende März kann es mal warm sein; so überraschend ist das nicht. 21 Km sind lang, insbesondere wenn man mal einen schlechten Tag erwischt. so gibt es auch nichts zu meckern. Solche Erfahrungen gehören mit dazu. Man macht es oder man lässt es bleiben. Das ist mein Standpunkt. Und im nächsten Jahr bin ich wieder dabei.

So. 30.03.2014     2,18 Km

Mo. 31.03.2014     8 Km
mit 21 Grad verabschiedet sich der März

Derzeit fehlt mir einfach die Lust ausführlicher zu berichten. Im nachhinein scheinen manche Dinge banal, die zunächst wichtig schienen. Dinge verändern sich mit rasanter Geschwindigkeit. Gerade im Frühling. Eben noch blühen die Magnolienbäume in all ihrer Pracht. Doch diese ist überaus vergänglich, wie die am Boden liegenden Blütenblätter wenige Tage später zeigen.

Seit dem 22. Juli 2013 darf ich täglich laufen. Es ist ein häufiges auf und ab. Gefühlt war der März überwiegend  ein zufriedenstellender Laufmonat. 207 Kilometer sind zusammengekommen. Im Jahr 2014 durfte ich bisher 578 Km laufen. Das entspricht  (fast) der Entfernung Recklinghausen - Frankfurt an der Oder.  Und mit etwas Glück geht es schon Morgen wieder ein kleines Stück weiter.

Sonntag, 2. März 2014

Stehaufmännchen

"Stehaufmännchen", eine erklärungsbedürftige Überschrift. Die Idee ist während meines heutigen Laufs entstanden. Nach 5 Km hat es mich "geschmissen", was nichts anders bedeutet, dass ich gestürzt bin. Ein holpriger Karrweg, gleißendes Sonnenlicht von vorne und zu allerst meine Unachtsamkeit haben dazu geführt, dass ich ins Stolpern geraten bin, was unvermeidlich zu einem krachenden Sturz führte. Verdutzt und peinlich pikiert. Dreißig Meter vor mir ein Fußgängergruppe. Sprichwörtlich möchte man im Boden versinken. Aber es klappt nicht. So stehe ich auf und laufe weiter. Etwas verdreht vielleicht, aber bis auf eine kleine Schürfwunde an der Hand ist der Sturz offensichtlich glimpflich verlaufen. Danach durfte ich noch dreizehn Kilometer lang einen genussvollen Lauf bei vorfrühlingshaften Bedingungen genießen.

Der heutige Sturz hatte schon so etwas wie symbolischen Charakter, wenn ich auf weite Teile des zurückliegenden Monats denke. Waren der Dezember und der Januar aus meiner  Sicht gute Laufmonate, so änderte sich die Sicht im Februar grundlegend. Es war so, als ob jemand den Stecker aus der Stromdose gezogen hätte. Alles war schwer. Jeder Schritt war anstrengend. Große Müdigkeit hatte sich breit gemacht. Eine Erklärung habe ich nicht. Ich könnte spekulieren und Vermutungen anstellen. Aber es zeigte sich auch dieses Mal: die Dinge ändern sich, egal ob sie gegenwärtig gut oder schlecht sind. Und so scheint es auch dieses Mal zu sein. Die letzte Woche war deutlich besser als zuletzt. Das Laufen fällt wieder leichter und der Spaß kehrt zurück.

Auch der Februar gehört somit der Vergangenheit an. Die milden Temperaturen im Januar und im Februar haben dazu geführt, dass die Flora etwa drei Wochen zu früh vermehrt frühlingshaften Charakter erhält. Nach dem Grau des Winters kehren langsam die Faben zurück. Die dunkle Jahreszeit zieht sich zurück. Nun lassen sich draußen auch wieder die Tiere besser beobachten. Fuchs, Rehe, an zwei Tagen einen Bussard, vorgestern Hasen, häufiger Fasane. Abwechselung kehrt zurück. Ein Wort noch zum Winter. Der hat sich dieses Mal rar gemacht wie selten. November, Dezember, Januar oder Februar. Nicht eine Schneeflocke habe ich erblickt. Selten gab es am frühen Morgen leichten Frost. Das war es schon. Sicher kann es auch noch in den nächsten Wochen zu einem Kälteeinbruch kommen. Doch jetzt ist es eher Zeit für den Frühling. Die Vorfreude darauf wächst.

So will ich noch eben der Chronistenpflicht in eigener  Sache genügen und die Läufe aus den vergangenen zwei Wochen auflisten.

Mo. 17.02.2014     2,17 Km

Di. 18.02.2014     2,16 Km

Mi. 19.02.2014     2,17 Km

Do. 20.02.2014     3,66 Km

Fr. 21.02.2014     4,23 Km

Sa. 22.02.2014     5,01 Km

So. 23.02.2014     9,62 Km


Mo. 24.02.2014     2,17 Km

Di. 25.02.2014     6 Km

Mi.26.02.2014    11 Km

Do. 27.02.2014     2,16 Km

Fr.  28.02.2014     15 Km
Der Monat endet "versöhnlich" mit diesem längsten Lauf im Februar.
Insgesamt komme ich auf 147,85 Monatskilomete. Das ist deutlich mehr als nichts, was dazu führt, dass ich damit zufrieden bin.

Sa. 01.03.2014     2,23 Km

So. 02.03.2014    18,01 Km
Ich werde gegen Ende meines Laufes vom schnellsten Langläufer der Stadt überholt.   Der ist wie immer flott unterwegs, aber wie immer reicht es zu einem freundlichen Gruß.

Täglichlaufen: aktuelle Serie seit 22.Juli 2013. Das sind 224 Tage (= 32 Wochen).
Tagesschnitt: 6,1 Km
Gesamt: 1.366,33 Km.


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Sonntag, 16. Februar 2014

Hurra, ich laufe noch!

Seit drei Wochen hänge ich läuferisch ziemlich durch. Ganz klar: ab einem bestimmten Alter gibt es halt eine gewisse Tendenz mit einer negativen Entwicklung. Das ist unaufhaltbar und unumkehrbar. Es mag Ausnahmen geben. Ich gehöre nicht dazu. Um so dankbarer nehme ich jeden Lauf an. Ich versuche es mal mit einem Zitat (Herkunft ist mir nicht ganz klar): „Kunst ist, wenn man's nicht kann, denn wenn man's kann, ist's keine Kunst.“ In gewisser Weise bin ich also ein Künstler. :-)


Gleichwohl habe ich mir einen gewissen Grad an Optimismus bewahrt und mein Bauchgefühl sagt mir, dass es zunächst mal wieder etwas besser wird.

Hier die Läufe der letzten 14 Tage:

Mo. 03.02.2014     4,19 Km

Di. 04.02.2014      8,54 Km

Mi. 05.02.2014      2,27 Km

Do. 06.02.2014     4,19 Km
Der 200. Lauftag hätte wegen Wadenproblemen fast nicht stattfinden können.

Fr. 07.02.2014      2,43 Km

Sa. 08.02.2014    10 Km
Winterlaufserie Duisburg; erst in letzter Minute entscheide ich mich für eine Teilnahme, da meine linke Wade immer noch zwickt. Hätte ich geahnt, welche Probleme die Hinfahrt mit ausgefallenen Zügen und Verspätungen bereitet, ich wäre wohl eher zu Hause geblieben. Unter diesen Vorzeichen dann im Dauerregen zu laufen war nicht das Optimale. Es ist ein Unterschied, ob ein Regenlauf vor der eigenen Haustür statt findet oder „auswärts“. Bin aber ganz gut durchgekommen, wenn auch mit der langsamsten je von mir gelaufenen Zeit. Sollte mich aber dran gewöhnen, da die biologische Uhr tickt.
So. 08.02.2014    3,8 Km
Woche gesamt: 35,33 Km
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Mo. 10.02.2014     6,29 Km

Di. 11.02.2014     2,16 Km
leicht erkältet

Mi. 12.02.2104     3,05 Km
leicht erkältet

Do. 13.02.2014    3,14 Km
leicht erkältet

Fr. 14.02.2014      6,71 Km
Bussard beobachtet (hier selten)

Sa. 15.02.2014     6,67 Km
Sturmlauf

So. 16.02.2014     6,67 Km
Sturmlauf

Gesamt: 34,69 Km

So laufe ich jetzt seit 30 Wochen täglich. Und das ist auch gut so.  

Sonntag, 2. Februar 2014

Regen, Schlamm und Gegenwind

Eigentlich war es auch wettertechnisch gesehen eine sehr ruhige Woche. Relativ viel Sonne und milde Temperaturen. Aber am Samstag hat es dann mal ordentlich geregnet. Im Wald war es sehr matschig, beste Crosslauf-Bedingungen. Es war der intensivste Lauf der Woche. Einen Bussard durfte ich beobachten, ein für mich sehr seltenes Ereignes. Die Tierbeobachtungen waren ohnehin rar in den letzten Wochen. In den letzten Tagen laufen mir wieder häufiger Fasane über den Weg. Häufig bin ich auch in der Dunkelheit gelaufen. Mittlerweile sind die Tage aber wieder spürbar länger geworden. Der Januar ist schon Vergangenheit. November, Dezember  und Januar ohne richtigen Winter, ohne Schnee und nur an ein paar wenigen Tagen mit leichtem Frost in den Morgenstunden. Das ist dann auch für das Ruhrgebiet bemerkenswert, wobei die erste Januarhälfte mit Temperaturen bis zu 14 Grad sehr mild ausgefallen ist. Es war ein gutes Laufwetter. Ich durfte 216 Kilometer laufend bewältigen, was der Entfernung Recklinghausen - Hannover entspricht. Die letzte Woche war läuferisch aber eher mäßig. Aber gelaufen ist eben gelaufen.  

Mo. 27.01.2014     2,17 Km
Di. 28.01.2014       2,23 Km
Mi. 29.01.2014      6,29 Km
Do. 30.01.2014     2,17 Km
Fr.  31.01.2014    10,12 Km
Sa. 01.02.2014    10,17 Km
So. 02.02.2014      2,3 Km
wunderschöner Sternenhimmel heute Abend;
doch war mir Erholung am heutigen Tage das Wichtigste.

Sonntag, 26. Januar 2014

1 Jahr (fast) täglich

Am 26. Januar 2013 habe ich nach längerer Zeit wieder angefangen jeden Tag zu laufen. Die damalige Motivation dafür ist allerdings nicht in meiner Erinnerung verankert. Ich mache es einfach so. Auch heute wieder. Jetzt aktuell 27 Wochen in Serie. Von den zurückliegenden 365 Tagen bin ich an 357 Tage gelaufen. Es gab 2 gesundheitlich bedingte Pausen, einmal von einem Tag, ein zweites Mal für eine Woche. Gesundheit ist wichtigste Voraussetzung für das Täglichlaufen. Ob Täglichlaufen der Gesundheit zuträglich ist, ist wiederum ein anderes Diskussionsfeld. Man kann mit allem übertreiben. Dazu bedarf es allerdings nicht des Täglichlaufens. Ebenso kann man hinterfragen, ob Marathon oder ein Ultralauf gesundheitsfördernd ist. Zuweilen bin ich auch an meinen Grenzen gegangen. Vier Erkältungen habe ich laufend überstanden. Auch eine Gürtelrose war zu verzeichnen. Diese wurde allerdings erst von einem Arzt diagnostiziert, als sie fast abgeklungen war. Ich selbst habe insgesamt gesundheitliche Probleme kaum verspürt, so merkwürdig es sich anhören mag. Es stand der Wille im Vordergrund laufen gehen zu wollen und zwar an jedem Tag. So habe ich mich auf die jeweiligen Umstände entsprechend eingestellt. Zwei Vollnarkosen für Untersuchungen habe ich beispielsweise dadurch eingeplant, dass ich eben vorher gelaufen bin. Fast immer lässt sich irgendeine Regelung finden. Das Maß an persönlicher Gesundheit bleibt indess überwiegend ein wenig beeinflussbares Geschenk.

Um den vielleicht den entstehenden Eindruck zu entkräften ich sei kränklich, verweise ich einfach auf 357 Läufe innerhalb eines Jahres. Mit einer gewissen Konsequenz ist Vieles möglich. Übrigens ist auch der Neuanfang nach einer erzwungenen Pause durchaus interessant und lehrreich. Ein Neuanfang ist jeder Zeit möglich.

In einem Jahr kommen viele schöne Läufe zusammen. Das Erleben der  Jahreszeiten. Die Wahrnehmung von Licht und Dunkelheit. Wettereinflüsse. Beobachtung des Umfeldes in dem man läuft. Wie Dinge sich verändern. Wie man sich selbst verändert, wie die jeweilige persönliche Verfassung ist. Eine Liste von läuferischen Höhepunkten wäre an dieser Stelle möglich und sie wäre lang. Abedr wo soll ich anfangen oder aufhören. So lasse ich die Vergangenheit ruhen.

Täglichlaufen lässt mich in einer gewissen Weise wachsen. Das mag ich allerdings nicht erklären. Es mag jeder für sich herausfinden oder auch nicht.  

Die Dokumentation der Läufe in der zurückliegenden Woche:

Mo. 20.01.2014     2,14 Km

Di. 21.01.2014     2,27 Km

Mi. 22.01.2014     9,28 Km
darin 5 Km in persönlich flottem Tempo
Ein halbes Jahr "täglich" ist damit voll.

Do. 23.01.2014     2,01 Km
Minus 1 Grad am frühen Morgen; ansonsten hat sich der Winter im Ruhrgebiet noch nicht durchgesetzt.

Fr. 24.01.2014    8,47 Km
Lauf mit verschärftem Tempo

Sa. 25.01.2014     4,51 Km

So. 26.01.2014    25 Km
Ich war rausgegangen um mindestens eine Meile zu laufen und um dann zu sehen was geht. Ein solcher Lauf war nicht geplant. Es hätte sein können, dass ich nach 5 oder 10 Km fertig bin. Ich war überhaupt nicht festgelegt. 20 Km wären toll gewesen. Es hat sich dann so entwickelt. Milde 5 Grad plus haben den Lauf gefördert. Auch sehr lange Läufe lassen einen wachsen. Es war mein vierter Lauf im Januar mit deutlich mehr als 20 Km. Insoweit haben die milden Temperaturen sehr geholfen.

Sonntag, 19. Januar 2014

Bis das letzte Licht ausgeht..


Mo. 13.01.2014     3,01 Km

Di. 14.01.2014     2,47 Km

Mi. 15.01.2014    8,84 Km
Tempolauf im Regen; an der Zechenbahntrasse wird Kaminholz aus Sturmschäden zurechtgesägt.

Do. 16.01.2014     2,43 Km

Fr. 17.01.2014     7,552 Km
Dieser Lauf direkt nach der Arbeit zur Einleitung des Wochenende muss einfach sein. Danach ist der Kopf wieder frei. Nichts wirkt so entspannend wie lockeres laufen. Allerdings bedeuten meine Beobachtungen während meines Laufes nicht nur reine Freude. Die Jäger, diese komischen alten Männer mit ihren bedrohlichen Schießprügel, haben zwei neue Schießstände aufgestellt. Gerade an den Stellen, wo ich in der Vergangenheit die meisten Rehe beobachten konnte. Das passt irgendwie dazu, dass in dieser Woche die große Wiese hinter unserem Balkon zu Hause vermessen und abgesteckt worden ist. Da errichtet der grandiose lokale Baulöwe unter dem Beifall inkompetenter Komunalpolitiker zwei weitere häßliche Klötze und treibt die vollständige Versiegelung des Stadtteils voran.

Sa. 18.01.2014     4,54 Km
Ein grandioser Morgenhimmel in rötlichen und gelblichen Farben. Ein tolles Schauspiel.

So. 19.01.2014     23,58 Km
Ich starte um 6:15 Uhr noch in der Dunkelheit bei aufgelockerter Bewölkung, die noch den Blick auf Mond und Sterne zulässt. Es sind nur noch 2 Grad und wenigstens die Temperatur lässt einen Hauch von Winter verspüren. Heute geht es in die Haard und damit die ersten 5 Km leicht ansteigend bergauf. Dabei habe ich gut einen Kilometer auf einer Landstrasse zu laufen. Das ist in der Dunkelheit doch recht unangenehm, auch wenn nur wenige Autos unterwegs sind. An dem Ausflugslokal "Mutter-Wehner",  zur Zeit als "Baustellen-Cafe" ausgewiesen, passiere ich die letzte Straßenlaterne. Jetzt bin ich endgültig im Wald angelangt und dementsprechend ist es jetzt richtig dunkel. Nur der Mond lugt zuweilen noch zwischen den Wolken hervor. Erst allmählich meldet der Tag seine Daseinsberechtigung an. Dieser Übergang von Nacht und Tag, dazu die Stille und Einsamkeit sind einzigartig. Ich laufe noch bis zum Feuerwachturm. Der Anstieg auf den letzten 700 Metern ist kräftezehrend. Ich muss oben angekommen ordentlich durchpusten. Dafür geht es dann zurück um so leichter nach unten.

Ein schöner langer Lauf stellt den Abschluss dieser Laufwoche dar. Es ist mein 182. Lauftag in Serie und wenn alles gut geht werde ich morgen wieder laufen. 

Sonntag, 12. Januar 2014

Abgerechnet wird zum Schluss

Eine zähe müde Woche endet laufmäßig gesehen dann doch noch mit einem Paukenschlag und führt zu einem befriedigendem Gesamtergebnis. War es die viele Arbeit oder das Lebensalter welches dazu führte, dass für das Laufen nur noch wenig Resrtenergie zur Verfügung stand?  Am Freitag komme ich erst nach 19 Uhr zu einer kurzen Laufrunde und bin doch etwas über mich selbst enttäuscht. Irgendwie hatte ich mir das doch anders vorgestellt. Dabei machen für mich gerade die kurzen Läufe Sinn und sie haben ihre Berechtigung. Sie sind erholsam und belebend. Also worüber rege ich mich auf?

Das Wetter war auch in dieser Woche zunächst noch sehr mild mit Temperaturen bis 14 Grad. Es gab heitere Abschnitte, es gab zwei Läufe im Regen und am Donnerstag wurde ich von Sturmböen begleitet. Ein kurzer, aber sehr kräftiger Regenguss sorgte dafür, dass ich die 10 Grad dann doch nicht als zu warm empfinden konnte. Samstag Morgen dann nur noch 3 Grad und etwas Bodenfrost.Am Sonntag dann der erste richtige Kältelauf in diesem Monat. Glatte durch überfrorene Nässe, Rauhreif auf Wiesen und Wegen. Zunächst mal ging es eine gute Stunde durch die Dunkelheit unter einem prächtigen Sternenhimmel. Dann setzte sich allmählich der Tag durch mit wundervollen Lichtspielen. Über den Feldern bildeten sich Nebelbänke, die für zusätzlichen Zauber sorgten. Ich habe heute zum ersten Mal in diesem Monat die Spechte bei ihrer Arbeit gehört. So wurden es dann die für heute auch vorgesehenen 24 Laufkilometer. Alles ist wieder gut.   

Mo. 06.01.2014     2,36 Km

Di. 07.01.2014     2,24 Km

Mi. 08.01.2014     8,42 Km

Do. 09.01.2014     2,85 Km

Fr. 10.01.2014     2,81 Km

Sa. 11.01.2014     4,53 Km

So. 12.01.2014    24,14 Km

War heute mein 175. Lauftag in Serie. 25 Wochen sind damit voll.

So schön es heute auch war: das Bild ist aus meinem Archiv vom März 2010; denn der Schnee lässt in diesem Winter weiter auf sich warten