Freitag, 31. Juli 2009

Der Juli ist gelaufen!


Tempo hatte ich gestern angekündigt. Naja, das ist immer relativ. Jedenfalls standen Intervalle an. Geworden sind es 4 mal 1 Km. Im Schnitt 5:22 Min./Km. Der schnellste Kilometer in 5:06 Minuten; das war interessanterweise das zuletzt gelaufene Intervall. Insgesamt bin ich heute 10,35 Km gelaufen.
Hatte ich gestern geschrieben: Nach der Arbeit sollst du laufen? Heute habe ich mir nach der Arbeit erstmal eine Familienportion Tortellinis rein gezogen. Im Essen bin ich wirklich Spitze. Dann habe ich eine Siesta abgehalten. Knapp drei Stunden nach dem Essen, immer noch voll und von der Arbeit und dem Ausruhen gerädert, ging es dann zum Laufen. Die Beine noch schwer von gestern. Den Satz kann man lesen wie man will. Der stimmt immer. Temperatur angenehme 19° Grad im Schatten auf meinem Balkon. Draußen gab`s dafür Sonne. Irgendwie konnte ich gar nicht glauben, dass ich dermaßen ins Schwitzen gekommen war. Ich legte eine Hand prüfend auf den Asphalt (in echt, nicht geflunkert). Der war ordentlich warm. Ich denke nicht, dass ich den Asphalt heiß gelaufen habe. Das dürfte dann doch wohl die Sonne gewesen sein.
Das schönste heute am Training: als es vorbei war. Mensch was sind meine Beine sauer.
Jetzt ist der Juli auch schon vorbei. Razz-Fazz!

Läuferstatistik für Juli 2009:
gelaufen insgesamt 195,550 Km
in 22:10:01 Stunden;
Schnitt pro KM: 6:48 Minuten;
18 mal gelaufen, im Schnitt 10,864 Km.

Die Gesamtkilometerzahl hat mich dann doch erstaunt. Mit soviel hatte ich nicht gerechnet. Die läppischen 4,5 Km bis 200 Km hätte ich ja auch noch laufen können? Meine Beine sagen jetzt eher nein danke. Ich könne ja jetzt nochmal für eine halbe Stunde raus gehen. Gehe ich aber nicht. Höchstens für 20 Euro.


Warum ich so schwere Beine habe? Im letzten Monat sind lediglich 84,6 Km zusammen gekommen, gelaufen in 7:00 Min./Km. Die Steigerung in diesem Monat ist schon beachtlich.
Ein Vergleich noch zum Juli des letzten Jahres.151,7 Km in allerdings schnelleren 6:26 Min./Km. Im letzten Jahr hatte ich nach dem Frühjahrsmarathon aber auch schon Wettkämpfe über 5 und 10 Km und damit trainierte Tempohärte hinter mir.

Genug der Zahlen. Nur noch diese: in diesem Jahr bisher gelaufen 1339,450 Km (= 191,350 Km pro Monat).

Das Bild ist heute Morgen vom Balkon aufgenommen worden, Richtung Datteln, neues Kraftwerk.

Noch 72 Tage!

Donnerstag, 30. Juli 2009

Nach der Arbeit sollst du...?

Na was schon? Laufen natürlich. Obwohl erst essen und dann auf die Couch hätte ich mir auch vorstellen können. Aber danach wäre nichts mehr gelaufen. So eine kurze Trainingseinheit, wieder fit und munter und das Essen schmeckt jetzt nochmal so gut.

Angenehm kühl war es zum Laufen. Bisschen windig vielleicht. Jedenfalls überhaupt nicht sommerlich. Heute war ich recht flott unterwegs: 6:35 Min./Km. Tempo kommt aber erst morgen. Und dann - ist der Juli auch schon vorbei. Hatte heute keine schweren Beine! Der gestrige Ruhetag tat gut!

Noch 73 Tage!

Mittwoch, 29. Juli 2009

Ruhetag (noch 74 Tage)

Wenn heute kein Ruhetag wäre, dann würde ich auch nicht laufen. Mir stecken die gestrigen 11,5 Km gar fürchterlich in den Beinen. Wahnsinn in Tüten. So weiß ich wenigstens wofür Ruhetage gut sind. Aber Morgen geht`s weiter.

Habe heute im Internet einen Klassenkameraden wieder gefunden. War Klassenbester. Ist jetzt Ultraläufer. Marathonbestzeit: 2:38 Stunden, wenn auch aus dem letzten Jahrtausend. Was bin ich froh, dass der jetzt in Marburg wohnt und wir uns wohl kaum über den Weg laufen.

Noch 75 Tage

Höre nie auf anzufangen. Fange nie an aufzuhören. Diese schöne Weisheit habe ich auf der Internetseite eines Läufers gefunden. Da steckt ja viel Philosophisches dahinter. Es zeigt sich wie immer, dass das Reden und Schreiben immer noch einfacher ist als das tun. Jedenfalls habe ich angefangen: mit der Marathonvorbereitung. Mittlerweile weiß ich ja, was in den nächsten Wochen auf mich zukommt. Heute waren es 11,5 Km, davon 9,5 Km in 6:36 Km/Min., also so was wie Marathontempo. Dass ich das über 42 Km durchhalten soll kann ich nicht glauben. Aber 6:455 Min./Km habe ich ja auch schon geschafft. Und ich will doch noch etwas schneller werden. Es war heute Nachmittag ein herrlich sonniges Wetter. Zum Laufen etwas zu warm. Ich hatte noch schwere Beine von den 19 Km am Sonntag, trotz eines Erholungstages. Und das war erst der Anfang. Zudem habe ich ein Handikap von 73,5 Kg mit mir rum geschleppt. Da muss unbedingt was runter. Ab es schmeckt halt immer so gut. Insbesondere am Abend die Naschereien.

Heute haben mich erstmals die Penner an meiner Laufstrecke gestört. Bierflaschen festhaltend, dumme Sprüche grölend und den Weg blockierend. Echt unangenehm.

Die „75 Tage“ beziehen sich auf den Marathon um den Baldeneysee. Es gibt aber auch noch die Alternative eine Woche später den Rügenbrückenmarathon zu laufen. Das ist noch offen.

Sonntag, 26. Juli 2009

100 Jahre Borussia Dortmund





























Es war kein rauschendes Ballfest, dass Jubiläumsturnier mit Valencia und Udinese. Es waren drei Trainingsspielchen mit 33.000 Zuschauer, verfolgt von der Nordtribüne. Für letzteres möchte ich mich als Dauerkartenbesitzer der „Süd“ nicht steinigen lassen. Die Karten waren gewonnen. Und die Südtribüne mal aus einer anderen Sicht zu erleben, war Anreiz genug. Die „Süd“ war gestern Nachmittag aber sehr leblos. So kam dann die ironische Aufforderung von der „Nord“: „Südtribüne wach auf“; angelehnt von den Gesängen der „Süd“ sonst an die anderen doch mal mitzumachen.
Borussia hat gestern gut Spielansätze gezeigt. Mehr konnte man nicht erwarten. Die ersten Pflichtspiele werden zeigen was wirklich los ist.
Zeit war gestern mal das schönste Stadion in Deutschland aus einer anderen Perspektive zu sehen.

WO STEHE ICH - und wenn ja, wo laufe ich wie viele Kilometer?

In Abwandlung des Titels eines Bestsellers von David Precht steht jetzt eine Standortbestimmung an. Vor gut 3 Wochen hatte ich geschrieben, dass zunächst 3 Wochen lang je 4 Trainingseinheiten mit mindestens 40 Km wöchentlich zu laufen sind. Dass sei die Voraussetzung, um in ein Marathontraining einsteigen zu können. Die Voraussetzungen jedenfalls sind erfüllt. Nach 44,650 und 50,3 Km in den Vorwochen sind in dieser Woche 46,25 Km zusammen gekommen. Ab sofort wird Marathon trainiert! Aber ich wäre nicht ich, wenn nicht noch ein Hintertürchen offen bliebe. Am 16. August steht der Gladbecker Sparkassenlauf rund um Schloss Wittringen an. Dabei habe ich einen 10 Km-Test geplant. Danach werde ich weiter sehe, ob ein Marathonstart für dieses Jahr noch realistisch ist.
Der lange Lauf heute Morgen über 19,1 Km, wie schon in der letzten Woche, war völlig problemlos. Um 6 Uhr frische 10 °C, ein strahlend blauer Himmel, kaum Wind und keine Mücken auf meiner Hausstrecke. Da kann man nicht meckern.

Freitag, 24. Juli 2009

Was machen Mücken wenn es regnet?



Man soll ja aus Mücken keinen Elefanten machen. Würde man dem Elefanten auch schwer unrecht tun. Die Mücken sind derzeit eine echte Plage. Ist zwar im Kreis Recklinghausen sicher nicht so wie in Bayern oder Österreich, wo nach Zeitungsberichten riesige Schwärme über die Landschaften herfallen. Mir reicht`s auch so. Bin arg zerstochen: im Nacken, an Armen und Beinen. Die Mücken sind nicht wählerisch. Heute Mittag bin ich beim Training in einen dicken Schauer gekommen. Es plädderte nur so auf mich ein. Einen riesen Vorteil neben der willkommenen Abkühlung: keine Mücke weit und breit zu sehen! Doch es war zwar ein heftiger, aber auch ein kurzer Schauer. Mit sorgenvollem Blick musste ich mit an sehen, wie der Himmel rasch heller wurde. Dann kam auch schon wieder die Sonne raus. Der Wald fing an zu dampfen. Eine Luft zum Schneiden. Mückenwetter! Ich würde noch etwa eine halbe Stunde laufen müssen, um mein Pensum zu schaffen. Panik auf der Titanic. Augen auf und nach den Mücken Ausschau halten. Hat mir zwar noch nie geholfen. Denn wenn sie da sind, dann sind sie eben da und dann schlagen sie auch zu. Aber es dauerte und nur langsam sah ich die ersten fliegenden Exemplare. Ich frage mich: „Wo sind die Mücken wenn es regnet?“ Jedenfalls können mir Mücken jedweder Art gestohlen bleiben. Ich hoffe nur wieder auf einen Regenguss beim nächsten Lauf durch den Wald.


Einen (neuen) Stich habe ich heute dann doch mitgebracht. Auf der rechten Hand war noch etwas Platz. Ich vermute mal, dass das im Auto auf der Rückfahrt passiert ist. Nirgendwo bin ich sicher. Es juckt wie Teufel.